Berichte 2021

12.06.2021 - Majtie Kolberg: endlich 2:03,13 statt 2:03,83
06.06.2021 - Majtie Kolberg Fünfte bei der DM - „Termin-Puzzle“
23.05.2021 - 1600 km Anreise zu zwei Leichtathletik-Meetings … die sich gelohnt haben!
15.05.2021 - Saisoneinstieg von Majtie Kolberg litt unter den windigen Bedingungen
01.05.2021 - 10. Platz für Julien Jeandrée bei den DM über 10.000 m
21.03.2021 - Jeandrée trotzt Wind in Dresden
21.02.2021 - Majtie Kolberg gewinnt Bronze mit neuer Hallenbestzeit bei den Deutschen Meisterschaften
13.02.2021 - Majtie Kolberg mit neuer Hallen-Bestmarke
07.02.2021 - Mit Majtie Kolbergs Unterstützung unterbieten drei Athletinnen die EM-Norm
02.02.2021 - Saisoneinstand mit Bestzeit für Majtie Kolberg
30.01.2021 - LG Kreis Ahrweiler 122 mal in der Rheinland-Bestenliste 2020
27.01.2021 - TuS Ahrweiler bietet Schüler-Schallenge an
Berichte 2020


Majtie Kolberg: endlich 2:03,13 statt 2:03,83

Eigentlich sollte die Norm für die Teilnahme von Majtie Kolberg (LG Kreisahrweiler) an den U23-Europameisterschaften kein großes Problem in diesem Jahr werden. 2020 hatte sie zwei Mal Zeiten von 2:02 Minuten über 800 m erreicht und im Winter auch ihre Hallenzeiten weiter gesteigert.

Doch zum Saisoneinstieg verhinderten ungünstige Bedingungen die glatte Unterbietung der EM-Norm von 2:03,80 Minuten. In Dessau herrschten leistungsunfreundliche 12 Grad und außerdem blies den Läuferinnen auf der Zielgeraden heftiger Wind entgegen. Das Ergebnis 2:03,83 min – nicht schlecht – aber eben drei Hundertstel Sekunden über der Norm. Die ein oder zwei Sekunden vor Majtie einlaufenden Läuferinnen steigerten ihre Bestmarken inzwischen auf 1:58 bis 2:00 min. Aber das war allenfalls fürs Majties Ego gut, brachte die 21jährige aber der Normerfüllung keine Stück näher.

Also gab es Majties nächsten Anlauf auf die Norm bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig. Aber entgegen allen Prognosen wurde auf der ersten Runde gebummelt, so dass Kolberg selbst nach 380 m die Initiative ergreifen musst. Da die Uhren aber bei 400 m 62,5 Sekunden zeigten, war an dieser Stelle die Norm für Majtie schon außer Reichweite. Das brachte nun aber die Saisonplanung gehörig durcheinander. Kurz nach den „Deutschen“ sollte es eigentlich ins Höhentraining nach Sankt Moritz gehen. Also musste noch ein weiteres Rennen her und das Höhentrainingslager gekürzt oder sogar gestrichen werden.

Die Norm sollte nun in Dortmund beim „jump’n-run-meeting“ nachgeholt werden. Leider sagte einen Tag vor der Veranstaltung eine Läuferin, die ein ähnliches Leistungsniveau wie Majtie Kolberg aufwies, ab. So war Majtie in Dortmund nach der Unterstützung durch Rieke Emmrich (Nordhorn) auf der ersten Runde auf sich alleine gestellt. Nach einer Durchgangszeit von rund 60 Sekunden bei 400 m konnte sie das Tempo weiter hochhalten und sich im Ziel über einen Blumenstrauß und 2:03,13 Minuten freuen – endlich die Norm „abgehakt“!

Jetzt gilt die weitere Vorbereitung den Deutschen U23-Meisterschaften in Koblenz (26./27.6.) und der U23-EM in Tallin (Estland, 8. Bis 11.07.).
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Majtie Kolberg Fünfte bei der DM - „Termin-Puzzle“

Alle, Trainer und Konkurrenten, hatten damit gerechnet, dass die favorisierte Christina Hering das Rennen bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig über 800 m offensiv „vor vorne“ gestalten würde. Das war auch die in der Vergangenheit bevorzugte Taktik der Münchnerin. Aber es sollte diesmal anders kommen. Zudem bremste die als spurtstark bekannte Tanja Sill (Uerdingen/Dormagen) nach 320 m das Feld weiter aus. Danach ergriff Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) die Initiative. Aber bereits bei der 400-Meter-Zwischenzeit von 1:02,46 min war klar, dass die von Majtie angestrebte Zeit von 2:03,80 min für sie kaum noch erreichbar war. Diese Zeit stellt die Norm für die Teilnahme an der U23-Europameisterschaft in Lettland dar. Die 21jährige aus der Grafschaft hatte sich dieser Zeit vor zwei Wochen in Dessau bei 12 Grad und windigen Bedingungen bereits bis auf 3/100 Sekunden genährt.

In Braunschweig blieben die fünf führenden Läuferinnen bis 650 m ziemlich dicht gedrängt zusammen. Dann kam noch eine kleiner Stopp von Majtie Kolberg durch eine die Lauflinie wechselnde Konkurrentin hinzu. Damit war auch die Chance dahin, sich besser zu platzieren. So wurde Majtie Fünfte in 2:04,80 min. Am Samstag hatte sie sich mit 2:04,89 min für das Finale qualifiziert und dort noch große Reserven gezeigt. So ist für sie der fünfte Platz bei den „Deutschen“ am Sonntag unter der Rubrik „Erfahrungen sammeln“ abzuhaken.

Bereits eine Woche zuvor startete Majtie Kolberg in Chrozow (Polen) erstmals in der Erwachsenen-Nationalmannschaft. Bei der Team-Europameisterschaften belegt sie – ebenfalls in einem Bummelrennen - Platz sieben über 1.500 m in 4:24,76 min.

Nun gilt es für Majtie Kolberg, den besten Weg zur Teilnahme an der U23-EM zu finden. Die zweite Covid-Impfung, das geplante Höhentrainingslager in St. Moritz und der weitere Wettkampf zur Erfüllung der EM-Norm stellen die Puzzelteile für die weitere Gestaltung der Saison für sie uns und ihren Trainer dar.
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1600 km Anreise zu zwei Leichtathletik-Meetings … die sich gelohnt haben!

Bei den mit dem "Bronze-Label" versehenen Meetings in Dessau und Rehlingen stellte sich Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) der internationalen Konkurrenz.

Kälte, um die 12 Grad und starker Wind beeinträchtigte allerdings die erzielten Zeiten in Dessau. Dort standen 800 m auf dem Programm. Nach 2:03,83 min wurde Majtie Siebte in dem Weltklassefeld, in dem die ersten fünf Läuferinnen sicher gute Finalchancen bei einer Europameisterschaft hätten. Es siegt die französische EM-Silbermedaillengewinnerin (Bestzeit 1:58,01 min) Renelle Lamote in 2:01 min vor der vielfachen deutschen Meisterin Christina Hering. Einziger kleiner Wermutstropfen für die 21jährige Majtie: die Norm für die Teilnahme an den U23- Europameisterschaften verfehlte sie bei ihrem ersten ernsthaften diesjährigen 800-m-Versuch nur um 3/100 Sekunden. Die EM, die Anfang Juli in Norwegen stattfinden sollte, wurde allerdings aus Pandemiegründen auf den Spätsommer verlegt. Sicher gibt es noch genügend Gelegenheiten, die Norm zu unterbieten.

Am Pfingstsonntag herrschten im saarländischen Rehlingen etwas bessere Bedingungen. Majtie steigerte in einem Klassefeld über 1.500 m ihre bisherige Bestmarke um fünf Sekunden auf 4:16,37 min. Auf dieser für sie ungewohnt langen Strecke fehlt auch nur noch "ein Hauch" (37/100 Sekunden) zur U23-EM-Norm.

Beide Normen könnten in den nächsten Wochen unterboten werden. Am Sonntag läuft Kolberg in Polen für die deutsche Mannschaft im Rahmen der Team-Europameisterschaften erneut 1.500 m. Ein Woche später bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig wird Majtie auf ihrer Spezialstrecken, den 800 m, antreten.
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Saisoneinstieg von Majtie Kolberg litt unter den windigen Bedingungen

Bei der „langen Laufnacht“ in Karlsruhe, die wie alle anderen Wettkämpfen unter den besonderen Corona-Bedingungen stattfand, lief Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) zum Saisoneinstieg so schnell wie nie zuvor zu diesem Zeitpunkt. Die mehrfache Deutsche Meisterin über 400 m Hürden, Jacky Baumann, sorgte 600 m für eine schnelle Fahrt. 28,0 sec über 200 m, 59,5 sec bei 400 m und 1:30 min bei 600 m waren die ambitionierten Zwischenzeiten, die Majtie Kolberg bisher noch nie erreicht hatte. Auf den letzten 100 Metern blies den Läuferinnen aber ein heftiger Gegenwind ins Gesicht, der auf dem Abschnitt zwischen 300 und 400 m noch durch die voraus laufende Jacky Baumann gemildert worden war. 2:06,28 Minuten zeigte dann die Uhr im Ziel für Majtie, die damit Zweite hinter Sarah Schmidt (Leverkusen) wurde.

Majtie zeigte gegenüber den ersten beiden Aufbaurennen weiter ansteigende Wettkampfform. Vor zwei Wochen war sie in Leverkusen auf der „krummen Strecke“ über 600 m in die Bahnsaison eingestiegen. 1:31,76 min war das Ergebnis – auch da durch starken Wind beeinträchtigt. Am 8. Mai hatte die 22jährige Studentin über 1000 m als Zweite hinter Katherina Trost mit 2:43,87 min auf dieser seltener gelaufenen Strecke eine neue Bestmarke aufgestellt.

Die nächsten Wettkämpfe in Dessau (21.05., 800 m) und Rehlingen (23.5., 1500 m) finden dann hoffentlich unter sommerlichen Temperaturen und möglichst ohne störenden Wind statt.
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10. Platz für Jeandrée bei den DM über 10.000 m

Julien Jeandrée nach dem Rennen:
"Hätte mir das jemand vor 2 Jahren gesagt, hätte ich kurz gelacht und wäre weiter gegangen. Nun stehe ich hier bei meiner ersten deutschen Meisterschaft in der Männer Hauptklasse. Das Rennen verlief genau nach Plan. Ich habe hinten im Feld eine Gruppe gefunden (an dieser Stelle ein riesen s/o für @marcus_schoefisch_der_laeufer, er hat mindestens 20 Runden im Wind gearbeitet, sorry das ich nicht mehr Führungsarbeit leisten konnte). Der Rhythmus war da, ich habe nicht auf Splits geachtet und mich sehr gut gefühlt bis 5 Runden vor Schluß. Ab dann begann der Kampf. Aber mit 30:50 min eine neue Bestzeit auf der Bahn, 10. Platz! Ich bin rundum zufrieden und möchte allen danken, die mich angefeuert haben, Danke danke danke"

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Jeandrée trotzt Wind in Dresden
Athlet der LG Kreis Ahrweiler behauptet sich in internationalem Feld

Foto: Florian Kurrasch
Nach langer Wettkampf-Pause, fanden nun zum ersten Mal seit Oktober letzten Jahres wieder Rennen für die Spitzensportler des Landes statt. Mit dabei auch Julien Jeandrée von der LG Kreis Ahrweiler (TuS Ahrweiler). Vor zwei Wochen noch beim III. Berlin Invitational gestartet und letzten Sonntag dann an der Startlinie beim Itelligence Citylauf Invitational in Dresden, versuchte Jeandrée die „magische“ 30 Minuten Marke über die zehn Kilometer zu brechen. Leider gelang es dem 26-jährigen Wahl-Bonner nicht, sein Ziel zu erreichen. Dennoch gab es ein zufriedenes Lächeln des Athleten im Ziel vor dem Dresdener Palais. „Ich habe dieses Mal alles gegeben, leider hatte der Wind aber eine Zeit unter 30 Minuten unmöglich gemacht.“

Unter strengen Corona Auflagen und Hygienemaßnahmen wurde die Veranstaltung durch die Stadt Dresden genehmigt. „Wir mussten alle mit einem negativen Corona Test anreisen. Zudem wurden keine Zuschauer auf der 2,5 Kilometer langen Runde zugelassen. Somit lebten wir für zwei Tage in einer sogenannten Veranstaltungsblase“ kommentierte Peter Jeandrée, welcher als der Betreuer seines Sohnes mit angereist war. Durch starken Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt, war leider schon vor dem Start klar, dass es kein einfaches Unterfangen für die 70 Athleten des 10 Kilometer A-Laufs werden sollte.

Nach dem Start sortierte sich der LG´ler direkt in einer Gruppe ein, welche das klare Ziel unter 30 Minuten zu laufen, verfolgte. „Gerd meinte, ich sollte mich in den Gegenwind Passagen in der Gruppe verstecken und dann mit dem Rückenwind nach vorne pushen“, antwortete Jeandrée auf die Frage, welche Vorgaben sein Trainer ihm vor dem Rennen mitteilte. Dies gelang dem 26-jährigen auch für die ersten zwei der insgesamt viermal zu durchlaufenden 2,5 Kilometer Runden. „Als ich mich dann auf der dritten Runde zurück in die Gruppe fallen lassen wollte, um nicht im Wind zu stehen, übernahm niemand die Führung. Daraufhin verloren wir fast zehn Sekunden auf unsere Zielzeit. Bei Kilometer 7 bemerkte die Gruppe, dass es zu langsam wurde und es folgten panische Attacken Einzelner aus dem Feld.“ Die ersten zwei Tempoverschärfungen konnte der Athlet des TuS Ahrweiler mitgehen, musste jedoch bei Kilometer 8,5 abreißen lassen. Gemeinsam mit dem Dänen Michael Jensen kämpfte sich Jeandrée nun gegen den Wind zum Ziel. Mit einer Endzeit von 30:19 Minuten verfehlte er nur um eine Sekunde den persönlichen Rekord. „Ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe viel Führungsarbeit geleistet und vor allem im schwierigen Teil ab Kilometer fünf richtig hart gearbeitet. Somit bin ich überglücklich mit dem Ergebnis“, meinte Jeandrée abschließend nach dem Rennen. Mit einem Gesamt 25. Platz und als 11. Deutscher kann der LG´ler tatsächlich mehr als zufrieden sein.

Was steht für den Top-Athleten als nächstes auf dem Plan? „Ich denke in Zeiten wie diesen, ist es sehr selten eine Gelegenheit zum Wettkampf zu bekommen. Daher bin ich froh um jedes Rennen, welches angeboten wird. Nun gilt es erst einmal abzuwarten und ein bisschen runterzukommen. Die Vorbereitungsphase seit November war nun schon sehr intensiv. Inwiefern es eine Bahnsaison geben wird, ist noch nicht abzusehen. Gerd und ich haben beschlossen, in zwei Wochen das Training wieder aufzunehmen und schielen auf die Deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Braunschweig. Bis dahin bleiben wir flexibel und nehmen die sich bietenden Gelegenheiten wahr.“
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Majtie Kolberg gewinnt Bronze mit neuer Hallenbestzeit bei den Deutschen Meisterschaften

„Mit der drittschnellsten Meldezeit angereist – dann Bronze bei den „Deutschen“ abgeholt“; so könnte in Kurzform eine unspektakuläre Zusammenfassung des Ergebnisses über 800 m der Frauen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund lauten. Das gibt aber nicht ansatzweise die Dramatik des Rennens und die begleitenden Umstände dieser Meisterschaft wieder.

Seit 2015 waren die Titel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften über 800 m für die Athletinnen der LG Stadtwerke München reserviert. Meist gewann Christina Hering, 2019 setzte sich Katharina Trost durch. Nach den Vorleistungen in diesem Winter galten Christina Hering und Tanja Spill (Bayer Uerdingen/Dormagen) als Favoriten. Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) lag an dritter Stelle der Meldeliste. Katharina Trost hatte sich diesmal für die 1500 m entschieden und wurde in der Körnig-Halle ebenfalls Dritte.

Erwartungsgemäß ergriff am Sonntag im 800-m-Finale in Dortmund Christina Hering, die schon über eine zweistellige Zahl an Deutschen Meistertiteln errungen hat, die Initiative. Majtie setzte sich nach einhundert Metern an die zweite Position. Bei 300 m wurde sie dann von Tanja Spill überholt, konnte aber den ersten Angriff von Sarah Schmidt (Bayer 04 Leverkusen) abwehren. Die Zwischenzeiten von knapp unter 30 Sekunden bei 200 m und knapp über 60 Sekunden bei 400 m sind ebenfalls als „erwartungsgemäß“ einzuordnen. In der letzten Runde wurde es dann spannend. Tanja Spill überholte 130 m vor dem Ziel Hering und Majtie konnte in ihrem Schlepptau auch erstmals an der Favoritin vorbei ziehen. Auf der Zielgeraden sicherte sich dann Sarah Schmidt (2:04,07 min) Silber, Majtie gewann knapp dahinter Bronze mit einer neuen Hallenbestzeit von 2:04,35 min. Tanja Spill, die auch bei vorangegangenen Rennen in diesem Winter in Erfurt und Gent (Belgien) überzeugende Vorstellungen abgeliefert hatte, gewann relativ souverän in 2:03,06 min. Christina Hering wurde hinter Neele Weßel (2:05,87 min) Fünfte (2:06,40 min)

Das Hygienekonzept der Deutschen Meisterschaften sah keine Siegerehrungen vor. So wurden Urkunden und Medaillen – ebenfalls „unspektakulär“ – auf einem Tisch in einem Flur ausgelegt.

Majtie Kolberg war als 21jährige die jüngste Medaillengewinnerin in diesem Feld. Ihr Ziel wird im Sommer die U23-Europameisterschaft in Bergen (Norwegen) sein. Sowohl Tanja Spill als auch Sarah Schmidt wurden in den letzten Jahren immer wieder durch Verletzungen in ihrer Entwicklung zurück geworfen worden. In Dortmund wurde ihr Durchhaltevermögen belohnt. Sarah Schmidt war bereits als damals 19jährige im Jahre 2015 im Freien vorzügliche 2:01,44 min gelaufen. Tanja Spill hatte 2016 mit 2:01,63 min nur knapp die Olympianorm für Rio verfehlt.
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Majtie Kolberg mit neuer Hallen-Bestmarke

Bei dem hochkarätig besetzten CMCM-Hallen-Meeting in Luxemburg wurde Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) Fünfte in 2:04,46 min. Eine Woche vor den Deutschen Hallenmeisterschaften steigerte sie ihre Hallen-Bestmarke um 1,4 Sekunden und kann nun optimistisch den nationalen Titelkämpfen in Dortmund entgegen sehen.

In Luxemburg sorgte Souliath Sakad aus Benin zunächst auf eine flotte Fahrt. Am Ende setzte sich Christina Hering (München, 2:03,17 min), vor der Kenianerin Egaly Nafun Nalyanya (2:03,20), Renee Eykens (Belgien, 2:03,61) und Katharina Trost (München, 2:03,65) in einem ganz engen Finale durch. Majtie hatte mit Naomi Korir (2:05,85 min, Kenia), die eine Freiluftbestmarke von 2:02,95 min aufweist, eine namhafte Läuferin hinter sich lassen können.

In der aktuellen Deutschen Jahresbestenliste liegt Majtie Kolberg hinter Christina Hering (2:03,17 min), Tanja Spill (2:03,23) und Trost (2:03,43) als jüngste Läuferin der Spitzengruppe auf Platz vier (2:04,46 min).
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Mit Majtie Kolbergs Unterstützung unterbieten drei Athletinnen die EM-Norm

Das Dortmunder Indoor-Meeting fand diesmal unter außergewöhnlichen (Corona-) Bedingungen statt. Ausgewählte Athletinnen und Athleten nahmen die Chance, ihr Leistungsvermögen unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen, gerne wahr. Dabei gestaltete sich die Anreise im Schneechaos schon als große Herausforderung.

Die 800m-Spezialistin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) sorgte im 1.500m-Lauf der Frauen auf dem ersten Kilometer für eine flotte "Pace", so dass es drei Läuferinnen gelang, die DLV-Norm von 4:12,00 min für die Teilnahme an den Hallen-Europameisterschaften, die im März im polnischen Torun stattfinden, zu unterbieten. Mit 65 Sekunden für die ersten 400m, 2:13 min bei 800m und 2:47 min bei 1000m sorgte die 21jährige Studentin aus der Grafschaft für ein gleichmäßig hohes Tempo. Es gewann schließlich Caterina Granz (Berlin, 4:10,33 min) vor Katharina Trost (München, 4:10,56) und Elena Burkard (Nordschwarzwald, 4:11,11).

Majtie Kolberg wird am nächsten Samstag in Gent (Belgien) in ihrer Spezialdisziplin über 800m antreten. Am 2. Februar hatte sie in Erfurt bei ihrem Saisoneinstieg mit 2:05,83 min eine neue Hallenbestmarke aufgestellt, die sie in Belgien gerne weiter steigern möchte.
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Saisoneinstand mit Bestzeit für Majtie Kolberg

Unter besonderen Hygieneauflagen fand die 8. Auflage des „Erfurt Indoor“ statt. Die außergewöhnlichen Corona-Bedingungen waren auch Ursache dafür, dass Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) gleich im ersten Rennen des Winters über 800 m auf die nahezu komplett versammelte nationale Mittelstreckenelite traf. Zuvor geplante Aufbau-Wettkämpfe mussten aus Pandemie-Gründen leider ausfallen. So ging es in Erfurt gleich tempomäßig „zur Sache“. Nach 250m ergriff Majtie Kolberg die Initiative und durchlief die 400m-Marke an führender Position in 59,2 Sekunden – so schnell wie bisher noch in keinem 800m-Rennen. Auf den letzten 200 Metern musste die 21jährige dann einzelne „Etab-lierte“ vorbei ziehen lassen. Es siegte etwas überraschend Tanja Spill (2:03,25 min) knapp vor Katharina Trost und Christina Hering. Hinter der ehemaligen Deutschen 1.500m-Meisterin Ca-terina Granz wurde Majtie Fünfte in 2:05,83 min. Mit ihrer neuen Hallenbestzeit lag sie aber erstmals vor der international erfolgreichen Gesa Krause (Silvesterlauf Trier, 2:06,76 min).
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LG Kreis Ahrweiler 122 mal in der Rheinland-Bestenliste 2020

Mit Stolz registrierte man bei der LG Kreis Ahrweiler, dass die Leichtathletikgemeinschaft in der Saison 2020 viertbester Verein im Verbandsgebiet war. So wirft es die Statistik „Leichtathletik im Rheinland“ aus. In derselben Statistik sind auch die besten Athleten der vergangenen Saison gelistet. Trotz Corona und den damit einhergehenden wenigen Startmöglichkeiten, konnten sich die Aktiven der LG Kreis Ahrweiler in allen Altersklassen unter den Besten 10 im Landesverband wiederfinden. 45 Athletinnen und Athleten stehen 122 mal unter den Top Ten. 7 mal konnten in den Hauptklassen und bei den Schüler und Jugendklassen der 1. Platz belegt werden. Die Seniorinnen und Senioren finden sich 13 mal auf dem Ersten Platz wieder.

Besonders erfreut es die Verantwortlichen der LG Kreis Ahrweiler, dass 4 Mannschaftstitel gewonnen werden konnten. Zu diesem Erfolg hat natürlich besonders die international erfolgreiche Athletin Majtie Kolberg entscheidend beigetragen. Cedric Kaminski, als Mehrkampfspezialist, konnte alleine 11 Platzierungen unter den Top Ten zum Gesamtergebnis beitragen. Raphael Jüris etablierte sich auf der Mittelstrecke mit sehr guten Zeiten und punktete über 800m und 1500m. Ein Garant für schnelle Zeiten auf der Männer Langstrecke waren in der vergangenen Saison Julien Jeandree, Lars Arzdorf und Leon Schenke. Als Team waren sie im Rheinland nicht zu schlagen. Für 2021 hoffen die Athleten den reinen Trainingsmodus verlassen zu können und in der 2. Jahreshälfte wieder Wettkämpfe zu bestreiten. Die LG Kreis Ahrweiler war auch in 2020 in der Lage coronakonforme Wettbewerbe in Bad Neuenahr und Sinzig anzubieten. Der Rheinlandverband hat daher schon einige Entscheidungen an die erfahrenen Ausrichter.
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Schüler-Schallenge

Vom TuS Ahrweiler werden Challenge-Maßnahmen im Kreis Ahrweiler angeboten. Dort können alle Kinder der Altersklassen von 6-16 Jahre, unabhängig ob im Verein oder nicht, mitmachen. Wir von der LG finden diese Maßnahme sehr gut und bitten Euch, in euren Vereinen diese Möglichkeit der sportlichen Betätigungen publik zu machen bzw. zu empfehlen. Wir hoffen damit auch etwas für die LA zu tun. Rückfragen zu diesen Angeboten bitte an TuS Ahrweiler Sabine Schenke - sasche68@gmx.de

Downloads zur Schüler-Schallenge:

Schüler-Challenge-Info
Schüler-Challenge-Teilnahme-Blatt
RTV-Zehnkampf-2021

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