Berichte 2020

18.10.2020 - Jeandrée und Kolberg siegen bei Rheinlandmeisterschaften
17.10.2020 - Bahnabschluss-Wettkämpfe im Apollinarisstadion
06.09.2020 - Später Saisonstart der Leichtathleten
29.08.2020 - Sinziger Leichtathleten bei Deutscher Meisterschaft auf den Plätzen 1
15.08.2020 - TV Sinzig Leichtathletik - Erste Wettkämpfe nach Corona-Pause
09.08.2020 - Majtie Kolberg mit Superleistung Vierte bei der DM über 800m
24.07.2020 - Sinziger Leichathleten bei der „virtuellen“ Leichtathletik-WM top
23.07.2020 - Majtie Kolberg mit neuer Bestzeit über 1.500 m
22.07.2020 - LG Kreis Ahrweiler nutzt die Sommerpause für intensives Training
20.07.2020 - Deutsche Jahresbestzeit durch Majtie Kolberg
11.07.2020 - Majtie Kolberg mit Start-Ziel-Sieg bei #backontrack in Dortmund
17.06.2020 - Majtie Kolberg mit tollem Saisoneinstieg über 800 und 1500 m in der Schweiz
09.06.2020 - Worldwide Virtual Masters Challenge 2020
23.04.2020 - TV Sinzig 08 - Im Rhein-Ahr-Stadion gehen die Bauarbeiten weiter
01.03.2020 - Vier Titel bei Rheinland-Pfalz Meisterschaften
28.02.2020 - Kownatka gewinnt im Speerwurf erneut Bronze bei der Winterwurf-DM
23.02.2020 - Majtie Kolberg gewinnt Bronze vor ausverkauftem Haus
09.02.2020 - Süddeutsche Meisterschaften im Glaspalast von Sindelfingen
09.02.2020 - Majtie Kolberg erstmals vor Mareen Kalis
25.01.2020 - Titelgewinn für Cedric Kaminski bei Rheinland-Pfalz-Hallen Meisterschaften
19.01.2020 - LG-Athleten starten bei den Bezirks-Cross-Meisterschaften in die Saison
18.01.2020 - Majtie Kolberg pulverisiert ihre Bestmarke über 1.500 m
05.01.2020 - Zinn und Kaminski überzeugen beim Saisonauftakt
Berichte 2019


Rekordtag für Läufer der LG
Jeandrée und Kolberg siegen bei Rheinlandmeisterschaften

Nach einem fast halbjährigen Stillstand in der Meisterschaftsszene des Leichtathletik Verband Rheinland, wurde letzten Sonntag unter strenger Einhaltung eines vom Gesundheitsamt Schweich akzeptierten Hygienekonzept die erste Rheinlandmeisterschaft seit Februar durchgeführt. Dem Veranstalter, die LG Meulenwald-Föhren, unter Leitung von Wolfram Braun gelang es mit hohem Aufwand und Arbeitseinsatz eine nahezu perfekte Veranstaltung durch zu führen.

Der Startschuss zu den 10km Straßenlauf Rheinlandmeisterschaften fiel um Punkt 14:30Uhr. Den flachen und schnellen Rundkurs im Industriepark der Stadt Föhren galt es mehrfach zu durchlaufen. Nach 30:55min überquerte Julien Jeandrée als erster der LG-Athleten sowie als erster der Rheinlandmeisterschafts Wertung die Ziellinie. Dieser Sieg läutete einen großen Medaillenregen für die Kreissportler ein. Auf den nächsten Plätzen folgten Lars Arzdorf mit einem 7.Platz und einer hervorragenden Zeit von 33:58min sowie Leon Schenke auf Platz 11 sowie einer Zeit von 34:21min. Nach Auswertung des Teamwettbewerb, welcher die Zeiten der drei schnellsten Läufer eines Vereins kumuliert, war der Aufschrei groß. Die drei Männer der LG siegten mit einer neuen Kreisrekord Bestzeit von 1:39:16hrs. Mit dieser Zeit verbesserten sie den schon 18 Jahre alten Rekord um fast 5 Minuten.

Als nächste Athletin der LG Kreis Ahrweiler überquerte Majtie Kolberg die Ziellinie in hervorragenden 37:00min , neben dem Meistertitel sicherte sich die vierte der diesjährigen Deutschen Meisterschaften über 800m, den ersten Platz der diesjährigen Bestenliste des Leichtathletikverband Rheinland, sowie den Frauen Kreisrekord welcher zuvor bei 39:49min notiert war. Die 21-jährige Spezialistin über die Mittelstrecken konnte sich gemeinsam mit Sabine Schenke (47:37min) sowie, der Siegerin der W70-Wertung, Elisabeth Meyer, den dritten Platz in der Teamwertung sichern und den Männern-gleich den Team Kreisrekord in der Mannschaftswertung der Frauen verbessern. Somit hatte sich das Kontingent der Rheinlandmeistertitel für die LG Kreis Ahrweiler bereits auf drei Einzel Titel sowie einen Teamtitel erweitert.

Doch das sollte nicht der letzte Titel des Tages werden. Denn Thomas Reuter (37:12), Thorsten Meyer (38:04) und Fabian Deidenbach (38:24) konnten mit ihrer Teamleistung in der Altersklasse M30/35 ebenfalls den Sieg in der Teamwertung feiern. Sowie Erwin Wagner in der Altersklasse M65, welcher in einer Zeit von 42:57min die Konkurrenz für sich entscheiden konnte. Letztlich gelang es Hans Meyer in der Altersklasse M70 einen dritten Platz verbuchen. Die gleiche Platzierung in seiner Altersklasse erreichte auch Raphael Jüris welcher mit 39:39min einen guten Einstand auf der zehn Kilometer Distanz feierte.

Damit konnte die LG am Ende des Tages vier Einzelsiege sowie zwei Siege in der Teamwertung vorweisen. Diese durchaus beachtlichen Leistungen war mit weitem Abstand die beste Teamleistung der LG Kreis Ahrweiler bei Rheinland Meisterschaften seit einigen Jahren. Nach diesem erfolgreichen Sonntagnachmittag heißt es nun für eine Hand voll der Athleten sich schnell zu erholen, da nächsten Sonntag schon die Rheinland Meisterschaften auf der Halbmarathon Distanz anstehen. Diese Meisterschaften werden ebenfalls im IRT-Park Föhren ausgetragen.
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Bahnabschluss-Wettkämpfe im Apollinarisstadion

Nach 5 abgesagten Leichtathletik-Veranstaltungen fand in Bad Neuenahr - Ahrweiler, genauer gesagt im Apollinarisstadion, der einzige und letzte Wettkampf in diesem Jahr statt. Die Ausrichter des TuS Ahrweiler in der LG Kreis Ahrweiler freuten sich über Athleten, aus ganz Deutschland und dem näheren Ausland, die unter Corona-Bedingungen ihre derzeitigen Leistungen auf den Prüfstand stellten.

Zur Umsetzung des Wettkampfs trug nicht nur die konsequente Einhaltung der Corona-Regelung im Vorfeld und während des Ausrichtungstages bei, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Neuenahr. Im Besondern ist jedoch die starke Unterstützung der Kampfrichter und "Orga"-helfer im Stadion hervorzuheben, ohne die, wie wir wissen, kein Wettkampf durgeführt werden kann.

Die Tatsache, dass die Ausrichter trotz besonderer Rahmenbedingungen den Wettkampf, leider ohne Zuschauerbeteiligung, möglich gemacht haben, wurde seitens der Athleten, Trainer und Betreuer mit großem Verständnis und Dankbarkeit honoriert. Das, wie von den Veranstalter geplante, perfekte Laufwetter, brachte einige Top-Ergebnisse zu Tage: Marquart Emila (2009, W), 50m, Platz 2 in 7,95. Droste-Franke Felix (2009, M), 50m, Platz 2 in 08,09. Eßer Simon (2009, M), 50m, Platz 3 in 8,36. Schmidt-Nechl Franziska (2007, W), 75m, Platz 3 in 11,19. Dörle Nils (2008, M), 75m, Platz 3 in 11,45. Löcher Jonas (2009, M), 800m, Platz 2 in 2:41,31. Jüris Lorenz (2010, M), 800m, Platz 3, in 2:45,32. Radermacher Nick (2007, M), 800m, Platz 1 in 2:23,21. Meyer Chantal (2007, W) 2000m, Platz 1 in 7:19,47. Jüris Raphael (2004, M) 3000m Platz 1, in 9:26,53. Jeandrée Julien (1994, M), 3000m Platz 2 in 9:26,94. Schenke Leon (2000, M), 5000m, Platz 2 in 16:28,17. Für weitere Informationen nutzen Sie die Internetseite des TuS Ahrweiler: www.tus-ahrweiler.de
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Später Saisonstart der Leichtathleten

Da die Saison 2020 der Leichtathleten der LG Kreis Ahrweiler bislang mehr oder weniger ausgefallen war, freute man sich umso mehr auf die geplanten Wettkämpfe nach den Sommerferien. Den Start machte der SC Selters mit einem Sportfest im Westerwald. Hier gingen Tokessa und Tiara Zinn, Cedric Kaminski und Sebastian Schroeter an den Start. Tiara konnte im Weitsprung direkt ein Ausrufezeichen setzen und erreichte mit 4,72 m Bestleistung. Ihre Schwester folgte mit einer soliden Einstiegsleistung von 4,92 m. Cedric erreicht fast genau einen Meter mehr, blieb mit 5,91 m aber unter den erhofften sechs Metern. Dicht dahinter mit einer für ihn sehr zufriedenstellenden Leistung landete sein Trainer Sebastian mit 5,63 m.

Es folgten Sportfeste in Siegburg und Neuwied. In Siegburg startete Tokessa im Weitsprung (4,90 m) und über die 100 m, wo ihre Zeit für das Mittelfeld der 83 Starterinnen reichte. Außerdem stieß Matthias Paasche die Kugel auf ordentliche 12,78 m. Einen Tag später waren wieder Tiara und Cedric im Einsatz. Ergänzt wurde das Team der LG Kreis Ahrweiler durch Julia Ehlermann, Elisa Fahrenbruch und Marie Schmitt. Tiara und Julia sprinteten beide über die 100 m in 14,54 Sekunden bzw. 14, 78 Sekunden. Im Weitsprung konnte Tiara mit 4,69 m ihre Form bestätigen, Julia erreichte in ihrem ersten Wettkampf 3,57 m. Im Speer waren Elisa mit 18,56 m und Cedric mit 41,07 m nach sechs Versuchen zufrieden. Cedric absolvierte gleichzeitig seinen ersten Stabhochsprungwettbewerb und musste sich bei 2,50 m geschlagen geben. Über die Hürden liefen sowohl Tiara als auch Cedric das erste Mal über ihre neuen Höhen entsprechend ihren neuen Altersklassen. Cedric über 110 m Hürden in 15,99 s und Tiara über 80 m Hürden in 15,50 m. Im abschließenden 800 m-Lauf lief Marie in 2:32,60 zu Platz drei.

Besonders erfreulich war die Ankündigung eines möglichen Zehnkampfes in Euskirchen. Somit konnte Cedric doch noch den unerwarteten Einstieg in die Königsdisziplin der Leichtathletik finden. Am 29. und 30. August startete er beim Euskirchener Mehrkampfmeeting. Den ersten starken Tag konnte er mit hervorragenden 56,03 s über 400m abschließen und ist in der 5-Kampf Wertung mit 2790 Punkten unter den 15 besten Mehrkämpfern in Deutschland. Das erste Mal spürte er die volle Belastung von zehn Disziplinen in nur zwei Tagen dann am zweiten Tag zum Start über 110 m Hürden. Mit sehr guten 15,99 s spurtete er in den zweiten Tag. Die Belastung zeigte sich dann in den Wurfdisziplinen, wo er nicht ganz an sein Niveau herankam. Trotzdem reichten die die sehr guten 5158 Punkte am Ende deutlich für den ersten Platz und machten Lust auf mehr in 2021.
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Sinziger Leichtathleten bei Deutscher Meisterschaft auf den Plätzen 1
Tokessa Zinn, Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka gewinnen im LSW-Spezialsport in Bingen alle Titel

Wolfgang Kownatka, Tokessa Zinn und
Wolfgang Geyer (v.l.)
Bei den am 29. August in Bingen ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Spezialsport holten Tokessa Zinn (W 20), Wolfgang Geyer (M75) und Wolfgang Kownatka (M 80) in den drei Wettbewerben Kugelweitwurf (Speerorama), Keulenweitwurf und im Speerwurf-3-Kampf alle drei Titel an die Ahr. Darüber hinaus wurde Tokessa Zinn für ihre außerordentlichen Leistungen 2019 mit der Trophäe „Sportlerin des Jahres“ vom Vorstand des Bundesverbandes des LSW-Spezialsport ausgezeichnet.

Während Tokessa Zinn erstmals an der DM teilnahm und Deutsche Meisterin in den drei Disziplinen wurde, war es für Wolfgang&Wolfgang bereits die dritte DM in Folge. Sie hatten auch 2018 und im vergangenen Jahr die Deutsche Meisterschaft für sich und den TV 08 Sinzig (LG Kreis Ahrweiler) entscheiden können.



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TV Sinzig Leichtathletik - Erste Wettkämpfe nach Corona-Pause

Raphael Jüris beim 1500m
Rennen in Dortmund
Nachdem die Leichtathleten schon nicht mehr mit einer Wettkampfsaison gerechnet hatten, laufen nun die Vorbereitung auf eine „Late-Season“ auf Hochtouren. So konnte auch der Mittelstreckler Raphael Jüris das Tempo-Training im heimischen Rhein-Ahr-Stadion unter Beachtung der Hygienebestimmungen wieder aufnehmen. Mit seinem Trainer Thorsten Meyer wollte er in diesem Jahr möglichst nah an die Qualifikationsnorm über 1.500m für die Deutschen Meisterschaften der U18 heranlaufen. Den Auftakt bildete dazu am 13. August die Bahnlaufserie in Siegburg. Hier konnte er über die Unterdistanz von 800m in 2:04,55 min eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

Gleich zwei Tage später ging er beim „Jump and Run“ in Dortmund an den Start. Auch hier verbesserte er sich in einem schnellen Rennen mit der Zeit von 4:15,64 min über die 1.500m und blieb dabei nur zwei Sekunden über der angestrebten Norm. Lars Arzdorf und Thomas Reuter nutzten in Siegburg ebenfalls die Chance auf einen Start über 3000m. Mit 9:55,32 min blieb Lars in seinem ersten Bahnrennen etwas hinter seinen Erwartungen zurück wohingegen Thomas sich über seine Zeit von 10:07,77 min freuen konnte.
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Majtie Kolberg mit Superleistung Vierte bei den „Deutschen“ – aber gemischte Gefühle

Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig, die unter strengen Corona-Auflagen ohne Zuschauer stattfanden, wurde Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) Vierte in 2:02,77 min. Am Samstag deutete sie im Vorlauf durch einen Start-Ziel-Sieg in 2:06,24 min bereits ihre gute Form an.

Das sind die nüchternen Fakten, die aber die Dramatik der Ereignisse nicht annähernd abbilden können. Im Finale galten die Münchnerinnen Christina Hering und Katherina Trost, die die 800-m-Szene in den letzten Jahren dominierten, als klare Favoritinnen. Dahinter sollte es für die 20jährige Majtie, als jüngste Läuferinnen der Spitzengruppe, nach den Vorleistungen zusammen mit Tanja Spill (Uerdingen) und Alina Ammann (Esingen) um den dritten Ehrenplatz auf dem Siegertreppchen gehen.

Es entwickelte sich dann ein ganz spannendes Rennen. Christina Hering suchte ihr Heil in der Flucht. 59,3 Sekunden zeigten die Uhren nach 400 m für die Titelverteidigerin, dicht dahinter Trost, Kolberg, Ammann und Spill. Bei 500 m startete Katharina Trost den Angriff auf ihre Vereins- und Trainingskameradin. Die zwei Köpfe größere Hering konterte. Am Ende der Gegengeraden, bei 590 m, erspähte Majtie Kolberg plötzlich eine kleine Lücke und ging innen mutig an Hering vorbei. Die Favoritin war wohl davon sehr überrascht und griff mit einer ausladenden Bewegung des linken Arms in den rechten Ellenbogen von Majtie, hielt sie dabei auch kurz fest.

Majtie Kolberg kam dadurch aus ihrem Rhythmus und Christina Hering konnte sich zu Beginn der letzten Kurve wieder die Innenbahn sichern. Auf der Zielgeraden erwies sich dann Christina Hering als stärkste Läuferin (2:01,62 min) vor der aus dem Hintergrund anstürmenden Tanja Spill (2:02,07 min). Dritte wurde Katharina Trost (2:02,27 min) vor Majtie Kolberg (2:02,77 min). Christina Hering entschuldigte sich direkt nach dem Rennen sofort bei Majtie Kolberg und sagte auch beim Siegerinterview vor laufender Kamera, dass „sie der Majtie in den Arm gefasst habe“!

Majtie Kolberg war wie im letzten Jahr in Berlin wieder DM-Vierte geworden. Damals allerdings in 2:05,42 min mit vier Sekunden Rückstand, jetzt war es nur noch eine Sekunde. Im Winter in der Halle gewann Majtie zwar Bronze, hatte aber 3,5 Sekunden Rückstand. Das allein belegt schon die Fortschritte, die die Sport- und Biologiestudentin in dieser Saison erzielt hat. Sie bestätigte unter schwierigen Bedingungen (Hitze, Rempelei, Meisterschaftscharakter) ihre vor drei Wochen in Sonsbeck in einem gemischten Rennen (Männer und Frauen) erzielte Bestmarke von 2:02,58 min.

Nach dem Zieleinlauf wurde im Gespräch mit ihrem Trainer Leo Monz-Dietz die Sinnhaftigkeit eins Protestes kurz diskutiert. Der unsichere Ausgang dieses Verfahrens sowie der Tatsache, dass Hering allenfalls disqualifiziert werden konnte und damit Spill vor Trost und Kolberg Deutsche Meisterin geworden wäre, hätte nicht das Ergebnis gebracht, das bei einem unbeeinträchtigten Rennverlauf möglich gewesen wäre …
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Tolle Medaillen- und Platzausbeute für Sinziger Leichathleten bei den „virtuellen“ Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Senioren

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die vom 18. Juli bis 02. August in Toronto (CAN) geplante Senioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaft abgesagt. Um den Athleten weltweit trotzdem die Möglichkeit zu geben, je nach Lage im eigenen Land, regelgerechte Wettbewerbe durchzuführen, wurde als „Ersatz“ erstmals die „Worldwide Virtual Masters Challenge 2020“ vom Leichtathletik-Weltverband (WMA) ausgeschrieben. 1.491 Athleten aus 61 Nationen und sechs Kontinenten gingen dabei an den Start.

Der TV Sinzig 08 hat unter Beachtung der derzeit gültigen Corona-Hygiene-Vorschriften die Weltmeisterschaften im Rhein-Ahr Stadion am 20., 22. und 24. Juli durchgeführt. Folgende Athleten des TV Sinzig 08/LG Keis Ahrweiler nahmen teil: Michaela Jüris, Hans Meyer, Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskus-, Hammer-, Gewicht- und Speerwerfen und im Wurf-5-Kampf. Darüber hinaus haben teilgenommen: Sebastian Schroeter im Weitsprung, Matthias Paasche im Kugelstoßen und Diskuswerfen, sowie Anja Zinn im 100- und 200-Meter-Lauf. Damit war den Athleten gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, die für Ende August vorgesehenen und dann abgesagten Deutschen Seniorenmeisterschaften im Wurf-5-Kampf in Zella-Mehlis zu „ersetzen“. Die Wettkämpfe wurden von ausgebildeten Kampfrichterinnen und Kampfrichtern des TV Sinzig 08 abgenommen.

Sebastian Schroeter Platz 3 im Weitsprung und Wolfgang Kownatka jeweils Platz 3 im 5-Kampf und im Speer konnten sich dabei einen Platz auf dem Treppchen sichern. Auch Wolfang Geyer mit Platz 4, 5 und 10, Michaela Jüris mit Platz 7 und 8 wie auch Anja Zinn mit Platz 8 und 10 landeten innerhalb der Top Ten. Matthias platzierte sich knapp darüber auf Platz 12 und 14, wie auch Hans Meyer mit Platz 15, 16 und 17. Somit erreichten alle Athleten ein Resultat innerhalb der Top 20 womit mit man mehr als zufrieden war.

Eine tolle Aktion des Leichtathletik Weltverbandes um den Athleten wieder ein Wettkampfgefühl zu geben und den Ehrgeiz zu wecken. Nun steigt die Hoffnung auf weitere Wettkämpfe im Herbst und einen einigermaßen normalen Saisonabschluss in der Leichtathletik.
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Majtie Kolberg mit neuer Bestzeit über 1.500 m

Bei der „Regensburger Laufnacht“ stellte Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) als Fünfte mit 4:21,35 min über 1.500 m eine neue Bestmarke auf. Die weite Anreise nach Bayern wurde durch ihre Steigerung um drei Sekunden belohnt. Mit dieser Zeit nimmt die 20jährige in Europa aktuell Rang acht in der U23 ein.

In der Deutschen Jahresbestenliste wurde sie auf ihrer Spezialstrecke, den 800 m, zwar inzwischen von der vielfachen Deutschen Meisterin Christina Hering überholt, denn die Münchnerin lief in Bern 2:02,27 min. Mit ihren in Sonsbeck erzielten 2:02,58 min liegt Majtie Kolberg aber in der U23 europaweit an zweiter Stelle in diesem Jahr.



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LG Kreis Ahrweiler nutzt die Sommerpause für intensives Training
Technik-Training Sprung, Sprint, Wurf und Hürden


Unter der Leitung des erfolgreichen Leichtathletik-Trainers Michael Jahr veranstaltete die LG Kreis Ahrweiler in der 3. Woche der Sommerferien ein spezielles Techniktraining für die Sprung-Disziplinen: Weit-, Hoch-, Stabhoch- und Dreisprung. Schnell füllte sich die Anmelde-liste mit motivierten jugendlichen Athleten aus verschiedenen Vereinen der LG Kreis Ahrweiler, die bereit waren, an fünf aufeinanderfolgenden Tagen im Apollinarisstadion jeweils 3-4 Stunden intensiv zu trainieren und Bewegungsabläufe für die einzelnen Disziplinen zu verinnerlichen.

Wegen der äußerst positiven Resonanz wurde kurzentschlossen ein weiteres Spezial-Training vom TuS Ahrweiler vom 10. – 14. August (10 - ca. 13 Uhr) geplant. Diesmal werden, wieder unter der fachkompetenten Leitung von Michael Jahr, die Disziplinen Wurf, Sprint und Hürden-lauf in den Fokus genommen. Das Angebot richtet sich an ambitionierte Leichtathleten der U14 und älter. Kosten für Athleten der LG Kreis Ahrweiler 20,-€. Anmeldung bis zum 06.08.20 an info@tus-ahrweiler.de
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Deutsche Jahresbestzeit durch Majtie Kolberg

Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) lief bei einem Track-Meeting in Sonsbeck über 800 m mit 2:02,58 min eine neue deutsche Jahrsbestzeit. Die mehrfache deutsche Jugendmeisterin steigerte ihre bisherige Bestmarke um knapp drei Sekunden.

Nach dem gelungenen Saisoneinstieg in Uster (Schweiz) mit 2:07,07 min, die nach einer verbummelten ersten Runde erfolgten und dem Start -Ziel-Sieg in Dortmund mit 2:05,67 min hofften Maijtie und ihr Trainer auf 2:04 - optimalerweise vielleicht auf 2:03 min. Die Steigerung der 20jährigen auf 2:02 min kann aber sicher als "sensationell" bezeichnet werden. 2019, in ihrem ersten Jahr, in dem sie bei den Fauen startete, hatte Majtie als Vierte bei den Deutschen Meisterschaften als Vierte in Berlin bereits den Anschluss an die besten deutschen 800-m-Läuferinnen geschafft. In Winter erfolgte mit Bronze in der Halle die gewünschte Steigerung. Mit ihrer Leistung von Sonsbeck erfüllte sie nun die Norm für den Bundeskader. Ihren nächsten Wettkampf bestreitet Majtie Kolberg am Samstag in Regensburg über 1.500 m. Dann folgen zwei Wochen später die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig. Dort wird Majtie Kolberg die 800 m bestreiten und voraussichtlich auf die "Etablierten" Hering und Trost treffen.
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Majtie Kolberg mit Start-Ziel-Sieg bei #backontrack in Dortmund

Lange mussten die Leichtathleten in Deutschland auf offizelle Startgelegenheiten warten. Eine der ersten größeren Veranstaltung wurde unter dem Motto "#backontrack" im Dortmunder Stadion Rote Erde ausgetragen. Trotz der strengen Corona-Auflagen war allenthalben die Freude über die Rückkehr auf die Kunststoffbahn sehr groß. Für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging es bei der 14 Stunden dauernden Mammut-Veranstaltung zunächst einmal darum, wieder Wettkampfatmosphäre zu schnuppern.

Bei Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) sah das schon etwas anders aus. Sie hatte bereits in der Schweiz (Uster und Bern) vor zwei Wochen über 800 und 1.500 m mit 2:07,07 und 4:24,10 min einen optimistisch stimmenden Saison-Einstieg gefunden. Entsprechend ging sie in Dortmund - unweit der BVB-Arena - an die Startlinie.

Obwohl ein großer Teil der deutschen 800-m-Elite gemeldet hatte, ergriff sie sofort die Initiative. Glatte 30 Sekunden zeigten die Uhren nach 200 m für die 20jährige. Da keine andere Athletin sie in der Führungsarbeit ablösen wollte, drückte sie weiter auf die Tempotube. Vollkommen überraschend konnte sich die Lehramtsstudentin ab 450 m immer weiter vom restlichen Läuferinnen-Feld absetzen und nach 2:05,67 min einem ungefährdeten Sieg entgegen eilen. Es folgten Vera Hoffmann (2:07,95 min, LC Rehlingen), die internatinal für Luxemburg startet, Tabea Kempe (2:08,63 min, Bayer 04 Leverkusen), Julia Merbach (Kirchhain), Rebekka Akkers und Sarah Schmidt (beide Leverkusen).

Das Rennen in Dortmund zeigte, dass Majtie Kolberg bei einem für sie günstigern Rennverlauf ihr bisherige Bestmarke von 2:05,41 min demnächst unterbieten sollte.
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Majtie Kolberg mit tollem Saisoneinstieg über 800 und 1500 m in der Schweiz

Die Corona-Pandemie nahm auch entscheidend Einfluss auf die Saisonplanung der Leichtathleten. Nach dem die Einschränkungen jetzt langsam gelockert werden, gibt es nun auch vereinzelt wieder Wettkampfangebote. Um auf den Mittelstrecken starten zu können, musste Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) allerdings in die Schweiz reisen. Der weite Weg nach Uster und Bern wurde dann aber durch zwei Normen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und einer Steigerung über 1.500 m um neun Sekunden reichlich belohnt.

Beim „Laufsportabend“ in Uster, direkt am Greifensee gelegen, standen für Majtie Kolberg die 800 m auf dem Programm. Die Französin Elise Pollini, mit einer Zeit von 2:03,00 min gemeldet, führte das 10-köpfige Feld des A-Laufes in 64 Sekunden durch die erste Runde. Danach ergriff Majtie Kolberg die Initiative und gewann das Rennen unangefochten in 2:07,07 min vor Pollini (2:09,02 min). So schnell war Kolberg zum Saison-Einstieg noch nie - das etwas zu langsame Anfangstempo verhinderte eine noch schnellere Zeit.

In Bern fand am darauf folgenden Tag das „Sonnenwend-Meeting“ mit einigen hochkarätigen Feldern statt. Die Leichtathletikanlage befand sich direkt neben dem geschichtsträchtigen „Berner Wankdorfstadion“, wo die deutsch Fußball-Nationalmannschaft 1954 dem WM-Titel holte.

Über 1.500 m gewann schließlich die WM-Finalistin Hanna Klein (Tübingen) in 4:08,70 vor der zweifachen 800-m-Hallen-Europameisterin Selina Büchel (Schweiz, 4:10,12 min). Dahinter gab es spannende Kämpfe um die nachfolgenden Platzierungen. Majtie Kolberg wurde nach 4:24,10 min in ihrem ersten 1500-m-Rennen unter Freiluftbedingungen Sechste. Ihre Hallenbestmarke unterbot sie dabei um beachtliche neun Sekunden.

Für die 20jährige Sport- und Geografie-Studentin steht am 11. Juli in Dortmund das „backontrack-meeting“ auf dem Programm, bevor am 8. Und 9. August in Braunschweig die Deutschen Meisterschaften als Jahreshöhepunkt angestrebt werden.
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Worldwide Virtual Masters Challenge 2020

Auf Initiative von mehreren Masters-Athleten ist die „Worldwide Virtual Masters Challenge 2020“ ins Leben gerufen worden. Zum Zeitpunkt der abgesagten WM in Toronto können alle Masters-Athleten weltweit virtuell gegeneinander antreten und ihre Ergebnisse an eine zentrale Stelle melden.

Die Leichtathletik-Saison hat für die Seniorensportler und -sportlerinnen Mitte März ihr abruptes zumindest vorläufiges Ende gefunden. Wenige Tage nach den Deutschen Senioren-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Erfurt wurde die EM in Braga (Portugal) auf 2021 verschoben, die nationalen Cross-Titelkämpfe in Sindelfingen waren für lange Zeit die letzten Deutschen Meisterschaften.Nach mehrwöchigem Lockdown und schrittweisem Trainingsstart beginnen in einigen Landesverbänden nach und nach kleine Wettkämpfe. Ein Stück Leichtathletik-Normalität kehrt auch im Masterssport zurück. Die Senioren-Weltmeisterschaften in Toronto (Kanada) sind zwar abgesagt, aber die Senioren können sich trotzdem im internationalen Wettstreit miteinander messen: Gottfried Gassenbauer, Guy Dirkin und Andy Vince haben die „Worldwide Virtual Masters Challenge 2020“ ins Leben gerufen und so eine tolle Möglichkeit geschaffen, trotz Corona-Einschränkungen quasi gemeinsam Wettkämpfe zu bestreiten.

WMA und Margit Jungmann unterstützen ideell.

Dieser virtuelle Wettkampf findet vom 18. Juli bis 2. August statt – zu dieser Zeit wären die Weltmeisterschaften in Toronto durchgeführt worden. Mittmachen können alle Senioren in den üblichen Altersklassen und Disziplinen. Seit Anfang Juni kann sich jeder hier anmelden. Pro Disziplin wird ein „Startgeld“ von zwei Euro erhoben, um die Organisationskosten abzudecken. Das Reglement sieht vor, dass die Athleten ihre Ergebnisse auf der Seite von mastersrankings.com hochladen. Diese Resultate können im WM-Zeitraum entweder in einem normalen Wettkampf, in einem Trainings-Wettkampf, bei dem Freunde messen, oder sogar auf Behelfsflächen wie Feld, Wald, Parkplatz oder ähnlichem erzielt werden. Je nachdem, was im jeweiligen Wohnort/Land der Athleten wieder erlaubt und möglich ist. Die WMA und ihre Präsidentin Margit Jungmann unterstützen die „Worldwide Virtual Masters Challenge“ ideell. „Ich wünsche dieser Initiative viel Erfolg. Ich ermutige Euch, die Regeln und natürlich die Sicherheitsmaßnahmen zu respektieren, damit jeder Wettbewerb unter sicheren Umständen stattfindet. Und natürlich - bleibt ehrlich, die Masters-Leichtathletik ist in erster Linie Fairplay. Wenn wir alle das respektieren, wird die Challenge ein großer Erfolg. Vielen Dank an alle, die die Idee hatten und nun die Challenge unterstützen. Ich hoffe, wir sehen uns alle 2021 wieder im Stadion“, so Margit Jungmann in ihrem Statement auf der WMA-Seite.

Bereits gemeldet sind:
Wolfgang Kownatka, Wolfgang Geyer und Hans Meyer.
Interessenten können sich unter der https://www.mastersrankings.com/athlete-search oder bei Wolfgang Kownatka anmelden.
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TV Sinzig 08 - Im Rhein-Ahr-Stadion gehen die Bauarbeiten weiter

Die ausführende Firma Cordelbau hat mit schwerem Gerät die Arbeiten im Sinziger Stadion wieder aufgenommen. Der Turnvereins Sinzig 08 e.V. sorgt zusammen mit der Stadt Sinzig, vielen Spendern und Fördermitteln von Kreis und Sportbund für den Umbau des zweiten Stadionkopfes mit einem Kunststoffbelag. Der Stadionkopf wird mit einer Weitsprung-, Hochsprung- und Kugelstoßanlage ausgestattet sein. Zunächst wurde die Asphaltschicht aufgetragen, bevor der Kunststoffbelag folgt.

„Ich denke, dass die Bauarbeiten Mitte Mai abgeschlossen sein werden“, ist sich Projektleiterin Michaela Jüris sicher. Ein besonderer Dank gilt allen Spendern und Sponsoren, die die Realisierung des Projektes möglich gemacht haben.
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Vier Titel bei Rheinland-Pfalz Meisterschaften

Leon Schenke, Moritz Leimkühler, Lino Albrecht
und Raphael Jüris
Wirkliche Crossbedingungen fanden die Leichtathleten bei ihren diesjährigen Rheinland-Pfalz Crossmeisterschaften in Laubach/Hunsrück vor. Durch knöcheltiefen Matsch liefen die 22 Athleten der LG Kreis Ahrweiler über das abgesteckte Wiesengelände. Den ersten Einzeltitel des Tages konnte Leon Schenke in der MJU23 für die LG verbuchen. In seinem Sog lief das Team der MJU18 mit Raphael Jüris, Lino Albrecht und Moritz Leimkühler ebenfalls zu Platz 1. Ella Heß kam sehr gut mit den widrigen Bedingungen zurecht und gewann über die Strecke von 2580m die Rheinland-Pfalz Meisterschaft.

Der vierte Titel ging auf das Konto der Seniorinnen. In der Mannschaftswertung liefen Sabine Schenke, Beate van Weenen und Anja Zinn zum Sieg. Im Rahmenwettbewerb gingen die jüngsten Athleten beherzt die schwere Strecke an. Malte Hintz wurde mit Platz 1 belohnt ebenso wie die Mannschaft mit Helene und Elise Leimkühler und Jette Sachs. Mit Silber im Gepäck traten Michaela Jüris, Hans Meyer, Helene Leimkühler und Lorenz Jüris die Heimreise an.
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Kownatka gewinnt im Speerwurf erneut Bronze bei der Winterwurf-DM

Die drei Erstplatzierten (v.l.): Herbert Raml,
Siegbert Gnoth, Wolfgang Kownatka
Ein Jahr nach seinem überraschenden Erfolg bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften in Halle/Saale, gewann Wolfgang Kownatka (M 80) von der LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig erneut die Bronzemedaille im Speerwurf bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren in Erfurt.

Bei „lausig kalten Temperaturen“ gelangen zwar keine TOP-Weiten, doch reichte es mit 26,35 m zu Platz drei im Endkampf der sechs Teilnehmer starken Werfer Gruppe.









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Majtie Kolberg gewinnt Bronze vor ausverkauftem Haus

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig gewann Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) über 800 m als jüngste Teilnehmerin mit neuer persönlichen Bestzeit von 2:06,27 min die Bronzemedaille hinter den favorisierten Christina Hering (2:02,14 min) und Katharina Trost (2:02,74, beide LG Stadtwerke München).
Nach einer siebenstündigen Anreise am Freitag fanden in der Arena Leipzig am Samstag drei Vorläufe der Frauen über 800 m statt. Majtie Kolberg startete im dritten Vorlauf zusammen mit Katharina Trost. Kolberg schloss auf der Zielgeraden noch fast zur Münchnerin auf. 2:09,16 und 2:09,33 min zeigten die Uhren. Nach Auswertung der drei Vorläufe waren das auch die insgesamt schnellsten Zeiten aller dreizehn Teilnehmerinnen. Das war für das Finale nicht ohne Bedeutung, da Majtie Kolberg damit auf einer günstigeren, äußeren Bahn starten durfte.

Im Finale konnten dann „zwei Rennen“ innerhalb eines 800-m-Laufes erwartet werden. Die international bereits erfolgreichen Hering und Trost sollten um den Titel kämpfen, die anderen vier Teilnehmerinnen konkurrierten um „Bronze“. Die Leverkusenerin Rebekka Ackers ging nach der Startphase als Dritte auf die Innenbahn. Mareen Kalis (München) drängelte sich noch vor Majtie Kolberg in die erste Kurve. Für Majtie zeigten die Uhren nach 200 m flotte 30 Sekunden und ebenfalls „zügige“ 61,5 sec nach der Hälfte des Rennens. Sie lag damit immer an fünfter Stelle. Nach 600 Metern konnte sich dann Ackers etwas von Kalis absetzen. Majtie Kolberg überholte die Münchnerin bei 650 m und schloss auf den nächsten einhundert Metern zu Ackers auf. Auf der kurzen Zielgeraden konnte sich Majtie dann an der Leverkusenerin vorbei kämpfen und dann glücklich bei der Siegerehrung vor 4000 Zuschauern in der ausverkauften Halle die Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Im vergangenen Sommer hatte Kolberg bei den „Deutschen“ in Berlin noch hinter den drei Münchnerinnen Rang vier belegt.

Mit ihrer Zeit von 2:06,27 min rückt sie nun auch auf Rang vier in der Deutschen Jahresbestenliste. Vor ihr liegen nur noch Hering und Trost sowie die Doppelmeisterin von Leipzig, Hanna Klein, die sowohl die 1.500 als auch die 3.000 m gewann.

Nach einer kurzen Regenerationsphase schließt sich für Majtie Kolberg ein neuer Aufbau der Form für das Sommerhalbjahr an. Im März wird sie erstmals zu einem Höhentrainingslager nach Flagstaff/USA aufbrechen.
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Süddeutsche Meisterschaften im Glaspalast von Sindelfingen

Raphael Jüris, Cedric Kaminiski
Cedric Kaminski und Raphael Jüris ließen es sich aufgrund ihrer erbrachten Qualifikationsleistungen nicht nehmen, als einzige Vertreter der LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften an den Start zu gehen. Cedric biss sich trotz mehrerer Fehlversuche im Hochsprung durch den 1. Wettkampftag und belegte mit 1,76m den 9. Platz.

Am zweiten Tag zeigte er eine konstante Leistung im 60m Sprint kam aber bei dem anschließenden 60m Hürdenlauf aus dem Rhythmus und verpasste den Einzug in den Zwischenlauf. Raphael Jüris reiste für die 1.500m Distanz an und konnte seine persönliche Bestzeit auf nunmehr 4:24 min verbessern was auch für ihn Platz 9 bedeutete.






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Majtie Kolberg erstmals vor Mareen Kalis

Das Sturmtief "Sabine" machte auch nicht vor der Körnig-Halle mit dem 3. PSD Bank Indoor Meeting in Dortmund Halt. So wurde die Veranstaltung um eine Stunde vorgezogen, um den Athleten und Zuschauern eine stressfreiere Abreise am Sonntag zu ermöglichen.

Bei diesem Meeting gab es einige hochkarätig besetzte Felder - vor allem auf den Mittelstrecken. Neun Teilnehmerinnen aus vier Nationen versammelten sich im A-Lauf über 800 m der Frauen an der Startlinie. Olha Lyakhova (Ukraine), Dritte der Euromeisterschaften 2018 in Berlin, und Christina Hering konnten sogar Freiluft-Bestzeiten unter zwei Minuten vorweisen.

Nach einem abwechslungsreichen Rennen gewann Christina Hering (2:04,35 min) vor Katharina Trost (2:04,54), der Belgierin Danaid Prinzen, der Belgierin Renee Eykens und Olha Lyakhova. Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) wurde in diesem Elitefeld Siebte mit 2:07,36 min. Erstmalig war es ihr dabei gelungen, vor Mareen Kalis (LG Stadtwerke München, 2:08,00 min) die Ziellinie zu überqueren. Kalis lag sowohl bei den Deutschen U23-Meisterschaften, wo Majtie Vizemeisterin werden konnte, als auch als Dritte bei den "Deutschen" in Berlin jeweils einen Platz vor Majtie.
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Titelgewinn für Cedric Kaminski bei Rheinland-Pfalz-Hallen Meisterschaften

Cedric Kaminiski brachte einen
kpl. Medaillensatz an die Ahr
Die Leichtathletikhalle in Ludwigshafen war wieder zwei Tage lang der Austragungsort für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Leichtathleten. Mehrkämpfer Cedric Kaminski ging gleich in drei Disziplinen in der neuen Altersklasse U18 an den Start und kehrte mit einem kompletten Medaillensatz an die Ahr zurück. Im Vorfeld erfüllte er schon die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften in Sindelfingen. Über die 60m Hürden gewann er Gold, den zweiten Platz holte er mit 6m im Weitsprung und Dritter wurde er mit übersprungenen 1,77m im Hochsprung.

Sein Vereinskollege Raphael Jüris lief zum ersten Mal die Distanz von 1.500m und konnte mit Platz 4 und einer Zeit von 4:27,44 min auf Anhieb ebenfalls die Norm für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften knacken. Sophia Zavelberg (WJU18) verpasste den Endkampf im Weitsprung mit 4,62m nur knapp. Mit 8,68 Sek. im 60m Sprint belegte sie einen soliden Platz im Mittelfeld. Bereits am Vortag startete die 800m Spezialistin Majtie Kohlberg über die 400m Strecke. Der erste Schnelligkeitstest endete mit der Vizemeisterschaft in guten 58,24 Sek. Im gleichen Lauf stand auch Tamina Zinn am Start. Aus dem Wintertraining heraus konnte sie mit einer Zeit von 61,74 Sek ebenfalls erfolgreich in die Saison starten.
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LG-Athleten starten bei den Bezirks-Cross-Meisterschaften in die Saison

Bei winterlichen Temperaturen ging es für eine große Delegation von Athleten der LG Kreis Ahrweiler bei den diesjährigen Bezirks-Cross-Meisterschaften durch ein abwechslungsreiches Gelände von Wiese und Sand. So stellten sich 37 Athleten dieser Herausforderung in Neuwied. Mit 12 Titelgewinnen konnte vor allem der Nachwuchs an diesem Tag überzeugen. So wurde Max Bußmann in der M6 der jüngste Bezirksmeister der LG über die 1km lange Strecke. Auch Lorenz Jüris (M10), Helene Leimkühler (W11) und Serge Badagbon (M11) konnten ihre Altersklassen nach 1500m gewinnen. Auf dem 2000m bwz. 3000m langen Rundkurs gewannen Chantal Meyer (W13), Florian Bußmann (M14), Ella Heß (WJU18) und Marie Schmitt (WJU20) den Bezirksmeistertitel. Julien Jeandrée wurde über die 8km Gesamtsieger und auch die Senioren der LG zogen mit vier Titeln eine positive Bilanz des Tages.
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Majtie Kolberg pulverisiert ihre Bestmarke über 1.500 m

Bei den "Offenen Westfälischen Hallenmeisterschaften" in der neu mit sechs Rundbahnen ausgestatteten Körnig-Halle in Dortmund gewann Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) das Rennen der Frauen über 1.500 m vor der ehemaligen Deutschen Jugendmeisterin Lea Kruse (TV Wattenscheid). Majtie wies nach einem Trainingslager in Monte Gordo (Portugal) gewachsenes Ausdauervermögen nach.

Die 800-m-Spezialistin steigerte ihre Bestmarke um zehn Sekunden auf 4:33,26 min.

In einer Woche testet sie bei den Rheinland-Pfalz-Hallenmeisterschaften in Ludwigshafen über 400 m ihre Unterdistanzleistungsfähigkeit. Am 1. Februar wird sie dann bei einem großen Indoor-Meeting in Luxemburg in einem international besetzten Feld erstmals in diesen Winter über 800 m an den Start gehen.
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Zinn und Kaminski überzeugen beim Saisonauftakt

Kurz nach dem Jahreswechsel ging es für die Sinziger Leichtathleten zum Saisonauftakt in die Leichtathletik Halle nach Troisdorf.

Tiara Zinn ging in der höheren Altersklasse U18 im Weitsprung und 60m an den Start. Das erste Mal Weitsprung ohne Zone setzte einen konzentrierten Wettkampf voraus. Durch eine Steigerung in jedem Versuch erreichte sie am Ende den fünften Platz mit 4,20m. Nach einem couragierten Start über die 60m konnte sie Ihre Bestzeit auf 9,22s deutlich verbessern. Cedric gelangen in der neuen Altersklasse U18 sowohl im 60m Hürden und 60m Sprint zwei neue Bestleistungen in der Halle. Im starken Feld der Sprinter reichte dies zu Platz drei und Platz acht. Gleichzeitig sind dies auch die Qualifikationen für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften im Februar. Der Weitsprung Wettkampf war sehr durchwachsen, konnte aber durch einen guten letzten Versuch mit 5,87 mit dem 1. Platz erfolgreich beendet werden.

Über die 60m Sprint der Frauen traten Tokessa, Tamina und Anja Zinn an und starteten auch prompt gemeinsam in einem Lauf. Tamina gewann das familienintern Duell mit 8,57s, gefolgt von Tokessa mit 8,72s und Anja in 9,79s. Tokessa startet zusätzlich noch über die 60m Hürden und beendete den Wettkampf mit Platz14. Das Team der Sprinter komplettierte Nick Nachtsheim über die 60m Sprint. In einem Feld von 40 Startern, erreichte er den 18. Platz in 7,89s.
Im Kugelstoßen startete Matthias Paasche und erreichte mit sehr guten 12,29m den zweiten Platz.

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