Berichte 2018

29.11.2018 - Die LG Kreis Ahrweiler ehrte ihre besten Athletinnen und Athleten
09.11.2018 - Ehrung für Majtie Kolberg und ihren Heimtrainer Leo Monz-Dietz
28.10.2018 - Letzte Titelvergabe auf der Strasse
28.10.2018 - Majtie Kolberg erneut für den Bundeskader nominiert
27.10.2018 - LVRheinland-Perspektivkader
22.09.2018 - Kinderleichtathletik-Kreisvergleich in Dierdorf – Team der LG holt Bronze
08.09.2018 - Dreifach-Siege bei den Deutschen Meisterschaften für Geyer und Kownatka

24.08.2018 - Kaminski mit TopTen Platzierung bei Mehrkampf DM
04.08.2018 - Überraschende DM-Medaille für die LG Kreis Ahrweiler
29.07.2018 - Majtie Kolberg holt auch den zweiten DM-Titel in diesem Jahr
30.06.2018 - Deutsche Quali bei den Rheinland Mehrkampf Meisterschaften
30.06.2013 - Devin Meyrer gewinnt bei der U23 in Heilbronn DM Gold über 5000
30.06.2013 - DM Medaillien für die Senioren
24.06.2013 - Majtie Kolberg für die U20-WM nominiert
17.06.2018 - Medaillen-Regen bei den südwestdeutschen Meisterschaften
16.06.2018 - Majtie Kolberg mit WM-Norm

10.06.2018 - Titelverteidigung geglückt
27.05.2018 - Erfolg bei den Rheinlandmeisterschaften im Hammerwerfen
10.05.2018 - Erster internationaler Auftritt
01.05.2018 - Revanche geglückt
29.04.2018 - Bestzeiten trotz schwieriger Bedingungen
25.04.2018 - KSK verlängert Sponsoring mit Majtie Kolberg
21.04.2018 - Mit großem Kampf zum Vizemeister
15.04.2018 - Julien Jandrée feiert einen dreifachen Erfolg beruflich und sportlich
04.03.2017 - 17. DM Medaille für Meyer
03.03.2018 - Platz zwei im Nationaltrikot für Majtie Kolberg
24.02.2018 - Majtie Kolberg Deutsche U20-Hallenmeisterin
19.02.2018 - Majtie Kolberg verpasste nur kanpp den Endlauf
03.02.2018 - Majtie Kolberg mit DM-Norm
28.01.2018 - Nur ein Podestplatz unterm Hallendach
25.01.2018 - Götte und Kolberg mit Ehrennadel des DLV
23.01.2018 - Saisonstart für die Leichtathleten
Berichte 2017


Die LG Kreis Ahrweiler ehrte ihre besten Athletinnen und Athleten


Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung fanden im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Ahrweiler die Ehrungen für die erfolgreichsten Leichtathleten im Jugendbereich sowie der Männer und Frauen statt. Nach der Begrüßung durch Hans Meyer und den Präsidenten Herrn Dieter Zimmermann freute sich der gut gefüllte Saal auf die einzelnen Ehrungen. Corinna Swat hatte in diesem Jahr die Aufgabe der Präsentation übernommen. Erstmals wurden 4 Athletinnen und Athleten in den Perspektivkader Mehrkampf und Lauf des Rheinlandverbandes berufen. Das Vorstandsteam beschloss spontan diese 4 Athleten in die Ehrung einzubeziehen, um schon früh die Leistungen der Jüngsten zu honorieren. In den Schülerklassen U 16 und der Jugend wurden zahlreiche Rheinlandtitel errungen. Besonders erfreulich sind die Mannschaftsergebnisse im Crosslauf, im Staffellauf und im Blockmehrkampf zu sehen. Im Blockmehrkampf Sprint/Sprung hatte es Cedric Kaminski in der Deutschen Bestenliste auf Platz 1 geschafft. Raphael Jüris konnte mit 2:09,36 Minuten über 800m glänzen. Die derzeitigen Aushängeschilder der Leichtathletik Gemeinschaft sind Devin Meyrer, der in der U23 Deutscher Meister über 5000m in 14:04,24 Minuten wurde.

Mit einer Videosequenz wurde die Aufmerksamkeit aller Zuhörer auf die Nummer 1 der LG, Majtie Kolberg, gelenkt. Sie wurde Deutsche Meisterin in der Halle und im Freien über 800m mit einer Jahresbestzeit von 2:05,93 Minuten und qualifizierte sich für die U20 Weltmeisterschaften. All diese positiven Ergebnisse lassen die Verantwortlichen der LG zuversichtlich in das nächste Wettkampfjahr blicken. Nach einem Rückblick von Marina Swat zur Kinderleichtathletik standen die Wahlen an. Auch in diesem Jahr fungierte der Ehrenvorsitzende Walter Gies als Wahlleiter. Der Präsident Dieter Zimmermann und der Schatzmeister und Meldewart Leopold Eybl wurden einstimmig wiedergewählt. Das Gleiche galt für die Kassenprüfer Helge Höck und Günther Chatenay. Auch das Vorstandsteam wurde in dieser Art einstimmig wieder beauftragt, die Geschicke der LG zu lenken. Zum Abschluss des Abends wurden alle Anwesenden in die Weinstube der Kreissparkasse eingeladen, wo die Veranstaltung einen geselligen Ausklang fand.

Die geehrten Leichtathleten: Cedric Kaminski, Raphael Jüris, Tokessa Zinn, Tamina Zinn,
Nick Nachtsheim, Lino Albrecht, Marten Sachs, Moritz Leimkühler, Carolina Menrath, Stefanie Müller, Ella Heß, Marcel Thielke, Selkis Arin Elong, Lukas Fabritius, Moritz Fabritius, Majtie Kolberg, Christine Zatscha, Isabelle Zavelberg, Tiara Zinn, Kilian Jüris,
Mia Zerwas, Devin Meyrer.

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Ehrung für Majtie Kolberg und ihren Heimtrainer Leo Monz-Dietz

Majtie Kolberg mit ihrem
Heimtrainer Leo Monz-Dietz
Am Freitag fand in Trier die Meisterehrung 2018 des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) statt. Die Ehrungen wurden in einem festlichen und wertschätzendem Rahmen in den Räumen der Sparkasse Trier durchgeführt. Die Würdigung der Leistungen des sich zu Ende neigenden Jahres erfolgte in vier Kategorien: Einzelplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften, DM-Mannschaftserfolge, Trainer des Jahres und „Internationale Einsätze“.

In der letzten Ehrungskategorie wurde Majtie Kolberg für ihre beiden Deutschen U20-Meistertitel über 800 m in der Halle und unter Freiluftbedingungen geehrt. Zudem nahm die Gymnasiastin an einem Hallenländerkampf gegen Italien und Frankreich, wo sie Zweite über die kurze Mittelstrecke wurde, teil. Den internationalen Wettkampfhöhepunkt stellte für Majtie Kolberg die Teilnahme an den U20-Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland) dar. Dort erreichte sie über 800 m gegen die weltweite Konkurrenz das Halbfinale. Läuferinnen aus den USA, Äthiopien, Kenia, Australien oder Japan hatten im Vorfeld bereits mit Zeiten knapp über der auch im Erwachsenen-Bereich bedeutungsvollen „Zwei-Minuten-Grenze“ ihren Sonderstatus angekündigt. Majtie Kolberg war mit ihrer in Tübingen erzielten Bestzeit von 2:05,93 min als einzige deutsche Läuferin vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) auf den Mittelstrecken (800 m, 1500 m) für die U20-WM nominiert worden.

Für das 18jährige Nachwuchstalent war es in Trier ein besonderes Erlebnis, zusammen mit dem WM-Dritten im Zehnkampf, Kai Kazmirek, und der Deutschen 3000-m-Hindernis-Rekordhalterin Gesa Felicitas Krause ausgezeichnet zu werden. Majties Heimtrainer, Leo Monz-Dietz, wurde zusammen mit Wolfgang Heinig (Trainer von Gesa Krause) und Yannik Duppich (Heimtrainer von Samuel Fitwi Sibhatu) als „Trainer des Jahres“ geehrt.
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Letzte Titelvergabe auf der Strasse

Marten Sachs, Lino Albrecht, Raphael Jüris und
Leon Schenke
Raphael Jüris (882) kontolliert an der Spitze das Feld
der U16.

Die letzte Meisterschaft der Saison 2018 ging ohne Titelgewinn für die LG Kreis Ahrweiler zu Ende. Bei den Rheinlandmeisterschaften im Strassenlauf sprangen trotzdem noch zwei Podestplätze für das 4 Mann starke Team heraus. Im Hauptlauf über 10km ging nur Leon Schenke an den Start, lief aber mit Platz 7 in der Gesamtwertung ein gutes Rennen. Mit der Zeit von 37:16 Minuten war er zum Ende des Jahres sehr zufrieden. In seiner Altersklasse der U20 lief er damit auf Platz 3.

Noch einen Platz weiter vorne lief Raphael Jüris in der M14 über 5km über die Ziellinie. In einem spannenden Rennen wurden die Podestplätze erst auf den letzten 200m verteilt. Taktisch klug lief Raphael immer in der Führungsgruppe, um keine Attacke der Konkurrenz zu verpassen. "Auf den letzten Metern fehlten mir dann ein paar Körner!" reflektierte er nach seiner Zielzeit von 18:46 Minuten. Seine Vereinskameraden Lino Albrecht und Marten Sachs hatten die Saison eigentlich schon für beendet erklärt, doch für das Team packten sie nochmal alle Energie zusammen. Platz 10 für Lino und Platz 11 für Marten reichten in der stark besetzten Altersklasse der U16 für einen hart erkämpften Rang 4.
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Majtie Kolberg erneut für den Bundeskader nominiert

Der Bundesausschuss Leistungssport im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) nominierte Majtie Kolberg (LG Kreis-Ahrweiler) für die Saison 2018/2019 in der DLV-Nachwuchskader NK 1 U23 (früher B-Kader).
Bereits in den beiden vorangegangenen Jahren gehörte Majtie dem NK1 U20 (früher C-Kader) an. 2017 wurde sie zwei Mal Deutsche Vizemeisterin über 800 m – im Winter in der Halle und im Sommer auf der Freiluftbühne. 2018 gewann sie bei diesen beiden Events jeweils den Titel und steigerte ihre Bestmarke auf der kurzen Mittelstrecke in Tübingen auf 2:05,93 min. Zusammen mit der Halbfinalteilnahme bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland) bildete das die Grundlage für ihren „Aufstieg“ in den U23-Kader.

In den kommenden Wochen stehen für Majtie Kolberg erst einmal die Vorbereitungen auf das Abitur im Vordergrund. Nach den schriftlichen Prüfungen im Januar könnten dann die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig (16./17.02.) einen ersten Wettkampfhöhepunkt darstellen. Im Sommer werden in Schweden (Gävle) die U23-Europameisterschaften ausgetragen. Die Teilnahme an einer weiteren internationalen Meisterschaft in Skandinavien stellt für Majtie in ihrem ersten U23-Jahr ein ambitioniertes Ziel dar.

Dass Majtie Kolberg in der ersten Phase ihrer Vorbereitung auf die neue Saison bisher gute Grundlagen entwickelt hat, zeigte sie bei einem Ausdauertest im Rahmen des Obstmeilenlaufes in Meckenheim. Sie legte die 6 Meilen (ca. 9.6 km) im profilierten Gelände in 38:36 min zurück und gewann auf der für sie ungewohnt langen Strecke mit 300 Metern Vorsprung.
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LVRheinland-Perspektivkader

Der Leichtathletik-Verband Rheinland (LVRheinland) führt jedes Jahr eine Talentiade zur Sichtung und Bildung der Perspektiv-Kader durch. Der Beauftragter für Talentsichtung und -förderung im LVR, Jörg Klein lud hierzu am 27.10. alle interessierten Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2006 und 2007 aus dem Regionalbereich Nord nach Kaisersesch ein, ihre sportlichen Fähigkeiten zu zeigen. Die Talentsichtung bestand aus fünf Stationen, in denen Elemente der verschiedenen Disziplinblöcke Sprint/Lauf, Sprung, Wurf, Koordination und Turnen abgefragt worden. Die Aufnahme in den Perspektiv-Kader hing hierbei nicht ausschließlich von der maximalen Leistung ab, sondern auch von der koordinativ guten Ausführung der Übungen.

Vier Nachwuchsathleten aus dem Kreis Ahrweiler, Marc Seidel (SpVgg Burgbrohl), Christine Zatscha, Isabelle Zavelberg und Tiara Zinn (alle drei LG Kreis Ahrweiler) schafften die Aufnahme in den Perspektiv-Kader Nord. Im Verlauf der neuen Saison werden nun fünf Termine stattfinden, an denen die Athleten gemeinsam mit ihrem Perspektivkadertrainer, Marcel Kirstges trainieren, um ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Herzlichen Glückwunsch!
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Kinderleichtathletik-Kreisvergleich in Dierdorf – Team der LG holt Bronze

Konzentration vor dem letzten Startschuss des Tages.
Das Bronze-Team des Kreises Ahrweiler
Es ist schon Tradition, dass im September die jüngsten Leichtathleten des Kreises Ahrweiler sich der starken Konkurrenz beim Kinderleichtathletik-Kreisvergleich stellen. Der spannende Wettkampf fand dieses Jahr bei herbstlichen Temperaturen in Dierdorf statt. Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss für die Auswahlteams der sieben Leichtathletikkreise aus dem Verbandsgebiet.
Das Team des Kreises Ahrweiler bildeten Christine Zatcha (TUS Ahrweiler), Marc und Noah Seibel (SpVgg Burgbrohl), Lea Müller, Barbara Bitzen und Sarah Laukat (SV Blau-Gelb Dernau) sowie Kilian Jüris, Arne Hintz und Nils Dörle (TV Sinzig).

Die Kinder maßen sich im 50m Hindernissprint, Scherhochsprung, Drehwurf und einem kräftezehrenden Stadion-Crosslauf über 1.500 m. Es galt in diesen vier Disziplinen möglichst wenig Punkte zu sammeln, indem man sich weit vorn als Mannschaft platzierte. Das beste Team erhielt einen, das zweitbeste zwei Punkte usw.
Dies gelang den 9 Schützlingen von Betreuer Jens Fahrenbruch und Michaela Jüris besonders gut im Schwerhochsprung und beim Stadioncross. Am Ende landete das hoch motivierte und engagierte Team von der Ahr in der Gesamtwertung auf dem hervorragenden 3. Platz.

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Dreifach-Siege bei den Deutschen Meisterschaften für Geyer und Kownatka
Spezialsportmeisterschaften in Bingen wurden zum größten Erfolg für die Ahrkreisathleten


Bei den Deutschen LSW-Spezialsport Meisterschaften im Keulenweitwurf, Kugelwurf- und Speerwurf-Dreikampf am Wochenende in Bingen, waren Wolfgang Geyer (M 75) und Wolfgang Kownatka (M 80) von der LG Kreis Ahrweiler/TV 08 Sinzig außerordentlich erfolgreich.
In den spannenden Wettkämpfen der 24 Teilnehmer aller Altersklassen konnten sich die beiden Sinziger Athleten in allen drei Wettbewerben jeweils die Goldmedaille und damit die Deutsche Meisterschaft 2018 sichern.
Und nicht nur das. Im Keulenweitwurf und im Kugelwurf-Dreikampf erzielte Wolfgang Kownatka mit 40,75 m und 45,97 m Jahresweltbestweiten, während Wolfgang Geyer im Keulenweitwurf und im Speerwurfdreikampf ebenfalls die Jahresweltbestweiten mit 49,38 m und 74,50 m deutlich übertraf.

Mit diesen Ergebnissen hatten beide nicht gerechnet. „Für uns ist dieser Erfolg ein Beweis, dass sich konsequentes Training und eine von Leidenschaft geprägte Freude an der Leichtathletik und am Spezialsport als deren schönster Alternative in Leistung und Erfolg ummünzen lassen“, erklärten Wolfgang&Wolfgang nach dem Ende des Wettkampfes, der zugleich den Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison bedeutet. Denn neben diesen Meisterschaftstiteln hatte Wolfgang Geyer sich bei den Europameisterschaften im Spezialsport in Tschechien hervorragend geschlagen und mit zwei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen in der Spitzengruppe behaupten können, und sein Vereinskamerad Wolfgang Kownatka neben seinen drei Rheinlandmeistertiteln auch bei den Südwestdeutschen Leichtathletikmeisterschaften einen kompletten Medaillensatz errungen.
Diese Erfolge veranlassen die beiden Sportler all jene, die sich gern in der Leichtathletik betätigen möchten zum gemeinsamen Training montags, mittwochs und freitags – jeweils nachmittags - ins Rhein-Ahr-Stadion einzuladen.

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Kaminski mit TopTen Platzierung bei Mehrkampf DM

Cedric Kaminski beim Anlauf zum Stabhochsprung Cedric Kaminski über 80m Hürden

Zwei Tage volle Konzentration und Wettkämpfe auf höchstem Niveau, das waren die Deutschen Meisterschaften der Mehrkämpfer in Wesel. Als einziger Starter der LG Kreis Ahrweiler hatte sich Cedric Kaminski für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Dazu absolvierte er im Vorfeld lediglich einen Neunkampf und fand sich bei seinem zweiten Start nun in einem 25 Athleten starken Starterfeld wieder. Ziel waren die TopTen und wenn alles sehr gut läuft, Platz 8, um an der Siegerehrung teilzunehmen. Den Grundstein legte er mit einem Blitzstart über 100m in 12,07 Sekunden und neuer Bestzeit. Im Weitsprung sprang Cedric bei stark wechselnden Winden nur auf 5,77m, war damit aber trotzdem 3. bester Weitspringer. Mit den Leistungen im Kugelstoßen und Hochsprung blieb er hinter seinen sonstigen Leistungen. Mit Platz 7 nach dem ersten Tag ging er aber hochmotiviert in die verdiente Pause.

Der zweite Tag startete direkt mit einer besonderen Herausforderung. Die Einstiegshöhe im Stabhochsprung entsprach direkt der Bestleistung des jungen Mehrkampftalentes. 2,40m bedeuteten da eine klare Steigerung und neue Bestleistung. Wie viel Talent in ihm steckt bewies Cedric dann mit weiteren Bestleistungen über 80m Hürden in 11,78 Sekunden und im Speerwurf mit 43,16m. "Der Diskus will noch nicht so richtig ins fliegen kommen, da ist mit knapp über 25m noch einiges mehr drin!" So musste Cedric im abschließenden 1000m Lauf alles geben, um das gesteckte Ziel der TopTen zu erreichen. In neuer Bestleistung von 3:01,96 Minuten, nach über 10 Stunden Wettkampf, stürmte er dem Ziel entgegen und freute sich in der Endabrechnung über Platz 10. Der Wille den Topathleten im nächsten Jahr noch näher zu rücken ist ungebrochen. Ganz nebenbei verbesserte Cedric inerhalb des 9-Kampfes die Kreisrekorde über 100m, 80m Hürden und mit seiner Gesamtpunktzahl von 4810 Punkten.
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Überraschende DM-Medaille für die LG Kreis Ahrweiler

Mit der Mannschafts-Bronzemedaille im Wurf-5-Kampf (Kugel, Diskus, Speer,
Hammer und Gewicht) kehrten die Sinziger Leichtathleten Hans Meyer (M 70), Wolfgang Geyer (M 75) und Wolfgang Kownatka (M 80) am Wochenende aus Zella-Mehlis (Thüringen) an die Ahr zurück. In der Hitzeschlacht im Stadion „Schöne Aussicht“ stellten sich über 200 Athletinnen und Athleten im Wurffünfkampf den Kampfrichtern. Allein in den
Klassen, in denen die drei Sinziger „Muske(l)tiere“ starteten, hatten sich 45 Wettkämpfer angemeldet. Die jeweils besten drei Athleten eines Vereins in den Altersklassen M 70 bis M 85 wurden als Mannschaft gewertet und ausgezeichnet.

Dass es gegen die „starken Bayern“ vom TV Unterhaching, die mit acht Teilnehmern angetreten waren, keine Chancen gab, war den drei 5-Kämpfern aus Sinzig bereits bei der Auswertung der Anmeldungen Ende Juli klar gewesen. Den Kampf um Platz drei oder vier wollten sie jedoch aufnehmen. Am Ende reichte es mit einem Gesamtergebnis von 8.648 Punkten und einem Vorsprung von über 1.000 Punkten auf die nächstplatzierten Mannschaften zu Platz drei und damit zur Bronzemedaille. Natürlich war die Freude bei Meyer, Geyer und Kownatka über den überraschenden Erfolg sehr groß; denn damit hatten sie nicht gerechnet und nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Jahr 2016 an gleicher Stätte bei nun wesentlich stärkerer Teilnehmerzahl und Konkurrenz ihren Erfolg wiederholen können.
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Majtie Kolberg holt auch den zweiten DM-Titel in diesem Jahr

Nach der „Papierform“ könnte es sich für Außenstehende im Vorfeld ganz einfach dargestellt haben: Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) wies bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der U20 mit 2:05,93 min über 800 m die schnellste Vorleistung auf und war auch die einzige weibliche deutsche Teilnehmerin auf den Mittelstrecken (800, 1500 m) bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere/Finnland. Dort gelang ihr mit der Halbfinalteilnahme im weltweiten Vergleich auch eine starke Vorstellung.

Doch ein Blick auf der Ergebnislisten der Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 und der U18 in Rostock zeigen, dass viele der WM- (U20 in Tampere) oder EM- (U18 in Györ) Starter kurze Zeit nach dem internationalen Höhepunkt ihre Leistungen nicht mehr wiederholen konnten. So gab es Starter, die bei der U20-WM Fünfter waren und jetzt bei der U20-DM mit Platz Vier zufrieden sein mussten.

Anders lief es bei Majtie Kolberg! Am Samstag zeigt sie ihre ganze Routine im Vorlauf und gewann kontrolliert und kräftesparend das Rennen in 2:15:52 min.

Am Sonntag war dann aber ein spannendes Finale zu erwarten. Nele Weßel (SCC Berlin) und Alina Schönherr (LAC Erfurt) hatten um wenige zehntel Sekunden die WM-Norm von 2:06,00 min verpasst und wollten zeigen, dass sie auch nach Tampere gehört hätten.

Direkt nach dem Start setzten sich Majtie und Nele an die Spitze des Feldes. 30 Sekunden zeigten die Uhren bei 200 m. Danach wurde das Tempo verschleppt. Nach 65 Sekunden wurde die 400-m-Marke passiert. Beide liefen bis 550 m nebeneinander: Nele innen, Majtie außen. Bei 550 m ergriff Majtie die Initiative und startete einen Vorstoß. Nele Wessel und Alina Schönherr versuchten zu kontern, Majtie behauptete aber ihre Position und lief die letzte Kurve an der Spitze des 10 Läuferinnen starken Finalfeldes. Auf der Zielgeraden kam dann der erwartete Angriff von Nele Weßel. Siebzig Meter vor dem Ziel lag die Berlinerin um Zentimeter vorne, Majtie „hielt gegen“. Dann sprinteten beide Brust an Brust dem Ziel entgegen. Auf den letzten zwanzig Metern erwies sich dann Majtie als die Stärkere. War es der stärkere Wille oder die bessere Säuretoleranz? Egal! Majtie lief nach 2:10,85 min als strahlende Siegerin durchs Ziel.

Damit hatte sie alle Saisonziele erreicht: nach dem Hallentitel im Winter folgte jetzt an der Ostsee der zweite Deutsche U20-Meistertitel - und auch das übergeordnete Ziel „WM-Teilnahme mit angemessener Darstellung“ - war trotz einiger gesundheitlicher Probleme im Mai erfüllt worden. Bereits 2014 war die Gymnasiastin Deutsche U16-Meisterin über 800 m geworden. Von den damaligen Finalteilnehmerinnen waren vier Jahre später nur noch erschreckend wenige Läuferinnen in Rostock am Start.

Jetzt entspannt Majtie einige Tage an der Ostsee, um dann den nächsten Zielen entgegenzusehen …
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Deutsche Quali bei den Rheinland Mehrkampf Meisterschaften

Noch etwas ungewohnt,
der Stab für Cedric Kaminski
Zu seinem ersten Neunkampf reiste Cedric Kaminski für die LG Kreis Ahrweiler am 30.06. nach Düdelingen in Luxemburg. Aufgrund der sehr geringen Anzahl an Wettkämpfen blieb nur diese ein Chance die Quali Punktzahl von 4400 Punkten und damit das Saisonziel, Teilnahme an Deutschen Meisterschaften, zu erreichen. Die Reise trat er jedoch nicht alleine an. Auch Selkis Elong nahm den weiten Weg ins Nachbarland auf sich, um ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Cedric benötigte für sein Ziel ca. 500 Punkte pro Disziplin an zwei Tagen. Los ging es Samstag mit 80m Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung und den 100m. Schnell hatte sich Konkurrenz aus dem Luxemburgischen Leichtathletikverband gefunden um nah an die Bestweiten im Weitsprung (6,03m) und Kugelstoßen (11,04m) zu kommen. Im 80m Hürdenlauf und Hochsprung reichten Cedric 12,20s und 1,68m um den 500 Punkte Schnitt zu halten. Im abschließenden 100m Lauf reichte es aufgrund von Gegenwind nur zu einer 12,39s. Trotzdem konnte der erste Tag erfolgreich mit mehr als 2700 Punkten abgeschlossen werden. Am zweiten Tag standen die für Cedric eher ungeliebten Disziplinen auf dem Programm. Sowohl im Diskus (29,56m), wie auch im Speer (34,29m) konnte er jedoch sein Potential abrufen. Der Stabhochsprung konnte in der Vorbereitung aufgrund fehlender Anlage im Sinziger Stadion nur durch die Unterstützung innerhalb der Leichtathletik Gemeinschaft in Bad Neuenahr trainiert werden. Somit reichte es hier nur für 2,20m, was aber auch innerhalb der Erwartung lag. Im abschließenden und für die Mehrkämpfer ungeliebtem 1000m Lauf erzielte Cedric sehr gute 3:10min. Dies bedeutete am Ende des zweiten Tages Platz 1 und der Titel des Rheinland Meisters. Mit 4710 Punkten wurde neben dem Kreisrekord auch die Qualifikation für die Deutsche Mehrkampf-Meisterschaft perfekt gemacht. Die kommenden sechs Wochen werden daher nochmal intensiv zum Training genutzt um dort einen Platz unter den Top Ten der Deutschen Mehrkämpfer U16 zu erzielen.

Das Projekt Titelverteidigung meisterte Selkis mit bravour. Mit 3807 Punkten Rheinlandmeisterin im 7-Kampf der U18. Außer über 800m lief es noch viel besser als letztes Jahr. Unter anderem mit persönlichen Bestleistungen über 100m Hürden in 16,27 Sekunen, im Hochsprung mit überflogenen 1,47m und dem Kugelstoßen auf 8,53m konnte sie ihre gute Form untermauern. Von Anfang an gign Selkis mit viel Motivation und dem Ziel ihren Sieg vom letzten Jahr zu wiederholen an den Start. Auch bei ihr stellte sich durch das internationale Teilnehmerfeld schnell ein besonderes Gefühl des Wettkampfes ein. Im abschließenden 800m Rennen zeigt sich noch einiges an Potential dieses soll nun im Training weiter ausgebaut werden, um auch hier eine stabile Basis zu bekommen.
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Devin Meyrer gewinnt bei der U23 in Heilbronn DM Gold über 5000

Deutscher Meister Devin Meyrer
In einem kontrollierten Rennen über 5000m wurde Devin Meyrer, LG Kreis Ahrweiler/TuS Ahrweiler am samstagabend Deutscher Meister der U23 in Heilbronn. Devin studiert in Texas/USA an der Barclay-Universität und nutzte einen kurzen Europaaufenthalt für einen Start bei der Deutschen Meisterschaft der U23. Als 20-jähriger gehört er zum ersten Jahrgang der Klasse und konnte sich zur älteren Konkurrenz schwer einschätzen. Er hielt sich über den gesamten Rennverlauf im Spitzenfeld auf und machte auf den letzten Tausend Metern Temposteigerungen mit. Die Endzeit von 14:48.99 Min deutet auf ein reines Meisterschaftsrennen hin. Devin, der am Sonntag schon wieder in die USA flog, startet regelmäßig in den USA für seine Universität.

Im gleichen Rennen erreichte der jetzt für die LG Frankfurt startende Grafschafter Jonas Götte Platz 5.



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DM Medaillien für die Senioren

In Mönchengladbach gab es DM Medaillien für die Senioren. Hans Meyer freute sich im Ziel überschwänglich über seine erste DM Medaillie. Über 5000m trotzte er der Hitze und lief in 22:32,88 Minuten einem ungefährdeten Dritten Platz entgegen. "Kurz habe ich noch mit Platz 2 geliebäugelt!" gestand er im Ziel, aber im Starterfeld verschiedener Alterklassen war es nicht leicht den Überblick über die Konkurrenz zu behalten. Ihm gleich tat es seine Frau Elisabeth Meyer über 800m. In hervorragenden 3:10,76 Minuten ließ auch sie nie einen Zweifel an der Bronze Medaillie aufkommen. Am Zweiten Tag der Meisterschaft erreichten beide noch jeweils einen 4. Platz, Elisabeth Meyer über 400m und Hans Meyer über 1500m. Mit dem sonst undankbaren Platz waren beide aber durchaus zufrieden, hatten sie doch zum Saisonhöhepunkt ihre besten Leistungen abgerufen. Im Hammerwurf konnte Wolfgang Kownatka sein volles Potential nicht ausschöpfen. "Der Ring war für mich als schneller Dreher einfach zu glatt!" kommentierte er seinen 8. Platz.

Eine weite Anreise hatte auch Raphael Jüris für seinen Start über 800m bei den Landesmeisterschaften in Hamburg. Außerhalb der Wertung stellte er sich hier der Konkurrenz, um weitere Erfahrung über die zwei Stadionrunden zu sammeln. Nach der bekanntgabe des Starterfeldes erlaubte der Veranstalter dann auch den Start in der höheren Altersklasse M15. Im Sog der Führungsläufer lieferte Raphael einen beeindruckenden Lauf ab. Im Ziel blieb die Uhr bei hervorragenden 2:09,36 Minuten stehen und bedeuteten in neuer persönlicher Bestzeit Platz 3. In den kommenden Wochen liegt der Fokus nun voll auf den Süddeutschen Meisterschaften.
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Majtie Kolberg für die U20-WM nominiert

Nun ist es amtlich: der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) nominierte Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) über 800 m für die U20-Weltmeisterschaften in Tampere/Finnland.

Majtie hatte am 16. Juni in Tübingen beim „Soundtrack“ mit 2:05,93 min die Norm von 2:06,00 min unterboten. Da ihr dort Nele Weßel (Berlin) und Alina Schönherr (Erfurt) dicht auf den Fersen waren, war damit ihre Nominierung noch nicht 100prozentig sicher.
Die international besetzte DLV-Gala in Mannheim stellte dann am 24. Juni die letzte Qualifikationsmöglichkeit dar. Dort kam es dann auf der Zielgeraden zu einem „Herzschlagfinale“. Weßel, Schönherr und Majtie kämpften Seite an Seite um jeden Zentimeter. Majtie stürzte sich ins Ziel, um vor Alina zu finishen. Leider kam sie dabei einige Zentimeter vor dem Ziel zu Fall und musste quasi über die Ziellinie „rollen“. Beim Sturz zog sich Majtie Kolberg schmerzhafte Schürfwunden zu.
Allerdings blieben auch Weßel und Schönherr knapp über der DLV-Norm, so dass Majtie die einzige Normerfüllerin blieb und damit das Ticket für Tampere lösen konnte.

In Finnland steht dann am Dienstag, dem 10. Juli der 800-m-Vorlauf an. Um 10:40 Uhr muss sie dann gegen die weltweite Konkurrenz hellwach sein, um sich für den Zwischenlauf am Mittwoch zu qualifizieren. Das Finale findet dann am Donnerstag statt.
Zur Vorbereitung auf die WM führt Majtie Kolberg zusammen mit ihrem Heimtrainer Leo Monz-Dietz in Köln am dortigen Olympiastützpunkt ein Kurztrainingslager durch.
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Medaillen-Regen bei den südwestdeutschen Meisterschaften

v.l. Thorsten Meyer, Elisabeth Meyer, Hildegard Ockenfels,
Thomas Schäfer, Michaela Jüris, Wolfgang Kownatka, Hans Meyer.
Am 17. Juni, jenem für Deutschland „denkwürdigen Fußballsonntag“, machten sich drei Athletinnen und fünf Athleten der LG Kreis Ahrweiler auf den Weg nach Trier, um die Leichtathletikgemeinschaft des Kreises bei den südwestdeutschen Senioren-Meisterschaften zu vertreten.

Zu den verschiedenen Lauf- und Wurfwettbewerben hatten sich 387 Teilnehmer aus dem Rheinland, Rheinhessen, dem Saarland und der Pfalz angemeldet. Ein Mammutprogramm für den Veranstalter, den LV Rheinland und den Postsport-Verein Trier, die die Wettbewerbe durchweg professionell abwickelten. Gerade aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen in den Wurfwettbewerben musste der Zeitplan kurzfristig umgestellt werden.

Elisabeth Meyer (W 65), Hans Meyer (M 70) und Thorsten Meyer (M 40) hatten sich für jeweils 2 oder 3 Laufwettbewerbe über 400 m, 800 m, 1.500 m und 5.000 m gemeldet. Als die Läufe zu Ende waren gab es die ersten Medaillen für die Sportler: Dreimal Gold für Hans Meyer, zweimal Gold für Ehefrau Elisabeth und zweimal Silber für Sohn Thorsten. Welch ein Auftakt.

Den Start- und den Schlusspunkt setzten die Werfer im Moselstadion und seinen anliegenden Nebenplätzen. Die technischen Wettbewerbe wie Hammerwurf, Kugelstoßen, Diskuswerfen und das Speerwerfen lockten zahlreiche Athleten aus dem südwestdeutschen Raum nach Trier. Thomas Schäfer (M 40) sicherte sich einen kompletten Medaillensatz mit zweimal Gold (Kugel und Hammer), Silber (Diskus) und Bronze im Speerwurf. Wolfgang Kownatka (M 80) brachte ebenfalls je eine Medaillenfarbe mit an die Ahr: Gold (Kugel), Silber (Hammer) und Bronze (Diskus). Dabei verbesserte Kownatka seine persönliche Bestleistung im Hammerwurf von bisher 30,90 m auf 31,84 m. Matthias Paasche (M 45) gewann Silber im Kugelstoßen und im Diskuswerfen und Michaela Jüris, (W 45) brachte Silber im Speerwerfen nach Hause. Schließlich gewann Hildegard Ockenfels (W 75) im Diskuswerfen Silber und Bronze im Kugelstoßen.

Mit acht Gold-, acht Silber- und drei Bronzemedaillen sowie je einem 4., 5. und 6. Platz gehörte das kleine Team aus dem Ahrtal zu den erfolgreichsten an diesem Tag.

Noch am Abend entschieden sich Elisabeth (400 m und 800 m) und Hans Meyer (1.500 m und 5.000 m) sowie Wolfgang Kownatka (Hammerwurf) an den am letzten Juni-Wochenende stattfindenden Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach teilzunehmen.
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Majtie Kolberg mit WM-Norm

Beim „Soundtrack“ in Tübingen unterbot Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) über 800 m mit 2:05,93 min als erste deutsche Athletin die Norm für die U20-Weltmeisterschaften, die vom 10. bis zum 15. Juli in Tampere (Finnland) stattfinden. Die Norm steht bei 2:06,00 min. Knapp hinter Majtie kamen Nele Weßel (SCC Berlin, 2:06,69 min) und Aline Schönherr (LAC Erfurt, 2:07,06 min) ins Ziel. Am nächsten Wochenende fällt in Mannheim die Entscheidung, wer die deutschen Farben in Skandinavien vertreten darf.

Majtie Kolberg zeigt wieder einmal, dass sie dann am schnellsten läuft, wenn es darauf ankommt. Der bisherige Saisonverlauf lief alles andere als geplant. Nach dem sie im vergangen Jahr, dem jüngeren U20-Jahrgang angehörend, sowohl in der Halle als auch im Sommer unter Freiluftbedingungen Deutsche Vizemeisterin werden konnte, schien nach einer Steigerung von 2:10,59 min (2016) auf 2:06,92 (2017) min die WM-Norm von 2:06,00 min kein so ganz großes Hindernis für 2018 darzustellen.

Doch dann verhinderte ein Infekt im Mai zum ungünstigsten Zeitpunkt den geplanten Saisonaufbau. Erste Wettkämpfe verliefen eher enttäuschend, der Gesundheitszustand setzte der Trainings- und Wettkampfplanung die natürlichen Grenzen. So war der Start in Tübingen zunächst als erste Standortbestimmung geplant. Dass dann sofort die WM-Norm im direkten Vergleich mit den stärksten nationalen Konkurrentinnen heraussprang, sorgte für echte Glücksmomente.

Mit ihrer Zeit von 2:05,93 min liegt Majtie Kolberg zur Zeit auf Rang acht in der europäische U20-Jahresbestenliste. Mit dieser Zeit verbesserte sie ihren eigenen Rheinlandrekord und ist nur noch vier zehntel Sekunden vom Rheinland-Pfalz-Rekord (2:05,53 min) von Hanna Klein (damals LCO Edenkogen) entfernt. Hanna Klein erreichte 2017 bei den Weltmeisterschaften der Erwachsenen in London das Finale über 1.500 m.

Wenn das kein gute Ohmen ist …
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Titelverteidigung geglückt

v.l. Cedric Kaminski, Lino Albrecht, Marten Sachs,
Raphael Jüris, Moritz Leimkühler
v.l. Raphael Jüris, Lino Albrecht, Cedric Kaminski,
Marten Sachs, Moritz Leimkühler

Seit April bereiteten sich die 14 jährigen Marten Sachs, Moritz Leimkühler, Lino Albrecht, Raphael Jüris und Cedric Kaminski auf die Block-Mehrkämpfe vor. Sie wollten ihren Titel bei den Rheinlandmeisterschaften auf jeden Fall verteidigen. So wurde im Training viel Wert auf Hürdentechnik und den Weitsprung gelegt.

Im erneuerten Koblenzer Stadion am Oberwerth galt es über 5 Stunden in 5 Disziplinen nicht die Konzentration zu verlieren. Für Cedric als Mehrkämpfer war dies ein „Heimspiel“. Mit 2.844 Punkten und somit neuem Kreisrekord, sowie einer neuen Bestleistung mit 1,76m im Hochsprung konnte er souverän den Titel des Rheinlandmeisters gewinnen. Seine Teamkollegen sind mehr auf der Lang- und Mittelstrecke zu Hause und kämpften sich tapfer bis zum abschließenden 2.000m Lauf. Dort liefen Marten, Moritz, Lino und Raphael sogar ihre persönlichen Bestzeiten. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung war ihnen der Titel nicht zu nehmen. Dies bedeutete zugleich neuer Kreisrekord und da alle Athleten vom TV Sinzig sind, natürlich auch neuer Vereinsrekord.

Als Einzelkämpferin war Tiara Zinn (W12) bei ihrem ersten Blockmehrkampf unterwegs. Ihre Stärke im Hürdensprint konnte sie mit ihrer hervorragenden Technik voll ausspielen. In 11,59 Sek. lief sie die drittschnellste Zeit über die 60m Hürden. Mit 1824 Punkten und Rang 13 schaffte sie einen soliden Platz im Mittelfeld der insgesamt 27 Starterinnen.
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Erfolg bei den Rheinlandmeisterschaften im Hammerwerfen
Schäfer, Kownatka und Meyer kehren mit zweimal Gold und einmal Bronze aus Trier zurück

Bei den Rheinlandmeisterschaften im Hammerwerfen am 27. Mai in Trier konnten die drei Athleten der LG Kreis Ahrweiler, Thomas Schäfer (M 40), Hans Meyer (M 70) und Wolfgang Kownatka (M 80), mit sehr guten Platzierungen an die Ahr zurückkehren. Bei sprichwörtlichem „Bilderbuchwetter“ im Moselstadion waren 40 Hammerwerferinnen und Hammerwerfer aller Altersklassen aus 17 Vereinen des Rheinlandes und aus Luxemburg zum Wettkampf angereist. Während Thomas Schäfer mit 29,86 m und Wolfgang Kownatka mit 30,49 m ihre Wettkämpfe gewannen und damit Rheinlandmeister 2018 wurden, erreichte Hans Meier mit seinem 3. Platz und einer Weite von 22,91 m ebenfalls das Podium.

Sorgfältig hatten sich die drei Athleten seit Wochen auf der guten Wurfanlage im Sinziger Rhein-Ahr -Stadion auf diese Meisterschaft vorbereitet. Sie hatten gemeinsam trainiert, sich bei den komplexen Bewegungsabläufen gegenseitig beobachtet, korrigiert und Hilfestellung gegeben. Angefangen vom Anschwingen über den Einstieg in die Drehungen mit leicht gebeugten Knien und die Steigerung der Geschwindigkeit mit gestreckten Armen bis zum Abwurf des Hammers durch die sechs Meter schmale Öffnung des Sicherheitsnetzes, um ihn dann in dem 34,92 Grad messenden Sektor möglichst zentral zu platzieren. Damit hat sich diese „Teamarbeit“ ausgezahlt und den drei passionierten Leichtathleten und Mehrkämpfern neben ihren persönlichen Erfolgen auch der Leichtathletik-Gemeinschaft des Kreises Ahrweiler 16 wertvolle Punkte für die am Ende des Jahres vorgesehene Vereinswertung des LV Rheinland eingebracht.

Nun freuen sich Schäfer, Kownatka und Meyer auf die nächste Herausforderung, die Südwestdeutschen Senioren-Leichtathletikmeisterschaften am 17. Juni, ebenfalls in Trier. Hier geht es dann erneut um die Meisterschaft im Hammerwerfen und zusätzlich auch um den Titelkampf im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen sowohl des Rheinlandes als auch Südwestdeutschlands.
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Erster internationaler Auftritt

Lino Albrecht und Raphael Jüris
Am 10.05. folgten Lino Albrecht und Raphael Jüris der Einladung des Teams Rheinland-Pfalz zum Pokal der Freundschaft im französischen Saargemünd. Beide Leichtathleten der LG Kreis Ahrweiler konnten sich aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Lauf-Kader für die Teilnahme qualifizieren. Über 1.000m wollten beide mit der Konkurrenz aus dem Saarland, Elsass, Lothringen und Luxemburg mithalten. Raphael Jüris lief in 2:53min als 6. ins Ziel und konnte sogar Platz 1 in seiner Altersklasse belegen. Lino Albrecht lief im Mittelteil etwas zu zögerlich und blieb mit 3:15min und Platz 4 in seiner Altersklasse unter seinen Möglichkeiten.

Trainerin Michaela Jüris ist begeistert von ihren Schützlingen, da beide schon in ihren ersten Rennen die Qualifikation über 3.000m für die Süddeutschen Meisterschaften erreicht haben. „Ziel ist es nun, beim Saisonhöhepunkt im August, die beste Leistung zu zeigen“, so ihr Fazit.
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Revanche geglückt

v.l. stehend: Tokessa Zinn, Tamina Zinn,
Carolina Menrath und Stefanie Müller
v.l. knieend: Raphael Jüris, Lino Albrecht
und Cedric Kaminski
Die Möglichkeit die Niederlage von den Rheinlandmeisterschaften in einen Sieg umzumünzen nutzte die U16 der LG Kreis Ahrweiler schon am 1. Mai. Startläufer Lino Albrecht, Cedric Kaminski und Raphael Jüris ließen bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften in Mainz über 3x1000m nie einen Zweifel am Titelgewinn aufkommen. Mit dem Startschuss setzte sich Lino Albrecht vor die Konkurrenz und übergab schon mit einem großen Vorsprung an Cedric Kaminski. Der Mehrkämpfer stellte sich gewohnt routiniert in den Dienst der Mannschaft und lief ungefährdet an der Spitze sein Rennen. Ihm gleich tat es auf dem Schlussabschnitt Raphael Jüris. Eine Steigerung von gut 14 Sekunden und damit einer Zielzeit von 9:19,34 Minuten brachten dem Trio den souveränen Titel des Rheinland-Pfalz Meisters ein.

Nicht weniger freute sich das Quartett der Frauen über 4x400m. Der spontane Entschluss von Tokessa Zinn, Tamina Zinn, Carolina Menrath und Stefanie Müller wurden im Ziel mit Bronze belohnt. Gleichzeitig konnten sich die vier Frauen (alle TV Sinzig) über einen neuen Vereinsrekord in 4:24,01 Minuten freuen.

Für Raphael Jüris und Lino Albrecht steht am 10. Mai das nächste Highlight auf dem Wettkampfkalender. Dann geht es zum "Pokal der Freundschaft", einem Ländervergleichskampf, nach Frankreich. Man darf gespannt sein, wie sich die 800m Läufer im internationalen Vergleich schlagen.
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Bestzeiten trotz schwieriger Bedingungen

rechtes Bild, v.l.: Dirk Gimnig, Robert Schütz und Thorsten Meyer
Wind und Regenschauer begleiteten die Athleten der LG Kreis Ahrweiler bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon. Davon ließen sich Dirk Gimnig, Robert Schütz und Thorsten Meyer jedoch nicht abschrecken. "Genauso wenig wie die Zuschauer!" beschrieben alle drei die Motivation durch das begeisterte Düsseldorfer Publikum. Beflügelt von so viel Unterstützung wurde das Training der harten Vorbereitung umgesetzt. Am schnellsten unterwegs war Dirk Gimnig, für den die Uhr bei 2:53:56 Stunden stehen blieb. Auf den letzten Kilometern musste er zwar etwas kämpfen, aber sein Ziel unter 3 Stunden zu laufen, verlor er dabei nie aus den Augen. Genauso wenig wie Robert Schütz und Thorsten Meyer. Beide liefen etwas defensiver an, orientierten sich aber ab dem ersten Meter an den Pacemakern für eine Zielzeit unter dieser magischen Grenzen. "So konnten wir schön in einer Gruppe mitschwimmen und uns auch gegenseitig unterstützen!" Im Ziel am düsseldorfer Rheinufer trennten beide dann auch nur 5 Sekunden. Robert Schütz mit 2:57:40 Stunden und Thorsten Meyer mit 2:57:45 Stunden konnten ebenfalls klar ihr erhofftes Ziel erreichen. Alle drei jubelten im Ziel zudem über ihre neuen Bestzeiten und dem damit verbundenen Mannschaftsergebnis. In der Endabrechnung landete das Team auf einem hervorragenden 15. Platz.
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KSK verlängert Sponsoring mit Majtie Kolberg

Vor wenigen Tagen haben wir uns über den Besuch einer der schnellsten Frauen aus dem Kreis Ahrweiler gefreut. Dieter Zimmermann gratulierte Majtie Kolberg zum Titel der Deutschen Meisterin im 800m-Lauf. Im März gewann das Lauftalent aus der Grafschaft bei der Jugend-Hallen-DM in Halle/Saale die Goldmedaille in der hervorragenden Zeit von 2:09,98 Minuten. Bereits im Vorjahr wurde sie über diese Distanz in der Altersklasse U 20 sowohl in der Halle als auch im Freien Deutsche Vizemeisterin.

Die Leidenschaft zum Sport wurde Majtie offensichtlich in die Wiege gelegt. Über ihre Mutter Swantje Kolberg, selbst erfolgreiche Triathletin und u. a. Organisationsleiterin für „Jugend trainiert für Olympia“, wurde sie schon früh an den Sport herangeführt und begann ihre sportliche Laufbahn mit dem Triathlon. Da das Laufen schon immer ihre beste Teildisziplin war, das Training für die Laufspezialisten und Triathleten aber zu unterschiedlich war, widmet sie sich seit 2015 ganz dem Laufen – und das mit großem Erfolg. Nach dem Abitur würde sie gerne zur Polizei gehen und an der Sportförderung teilnehmen. Und dann ist da ja auch noch der Traum von Olympia.

Mit den vielfältigen Sponsoringmaßnahmen der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten junge Sporttalente wie Majtie Kolberg eine zusätzliche Motivation sich neben Schule und Ausbildung dem Sport zu widmen. So ist Sport ein wichtiges Bindeglied der Gesellschaft, fördert Teamgeist, Integration, Toleranz und schafft Vorbilder. Auch deshalb ist die Sportförderung ein wesentlicher Bestandteil des groß und breit angelegten Engagements der Sparkasse.
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Mit großem Kampf zum Vizemeister

v.l. Raphael Jüris, Marcel Thielke und Marten Sachs
Der Titel bei den Rheinland-Langstaffel-Meisterschaften wurde erst auf der Zielgerade vergeben.
Bei den diesjährigen Rheinland-Meisterschaften der Langstaffeln in Selters fanden die Athleten ausgezeichnete Bedingungen vor. Leider überzeugt die Veranstaltung nicht mehr über die Qualität der vergangene Jahre, vor allem in den Hauptklassen der Männer und Frauen. Für den Nachwuchs besitzen die Staffelwettbewerbe jedoch immer noch einen besonderen Reiz. Schließlich geht es hier Verein gegen Verein und nicht nur Mann gegen Mann. Die LG Kreis Ahrweiler wurde in diesem Jahr von den starken Jahrgängen 2003 und 2004 in der U16 über 3x1000m vertreten.

Startläufer Marten Sachs hatte im Trainingslager an Geschwindigkeit zugelegt und konnte in dem stark besetzten Teilnehmerfeld mitlaufen und übergab gut positioniert an Marcel Thielke. Marcel musste lediglich den Läufer der LG Bernkastel-Wittlich ziehen lassen und schickte Raphael Jüris mit gut 10 Sekunden Rückstand auf den letzten Kilometer. Raphael gab den Kampf um den Titel aber noch nicht auf. Langsam näherte er sich dem in Front liegenden Konkurrenten und übernahm sogar 200m vor Schluss die Führung. Dem hohen Kraftaufwand der Aufholjagd war es jedoch geschuldet, dass er sich auf der Zielgerade knapp geschlagen geben musste.
Mit Platz 2 und einer Zeit von 9:33min war das Trio dennoch zufrieden.
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Julien Jandrée feiert einen dreifachen Erfolg beruflich und sportlich

Herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen wünscht die LG ihrem Athleten in der USA:

1. Bachelor of Business Administration in Management

2. Sieg beim letzten Heimrennen des Jahres über 3000m Hindernis in der Zeit von 09:33,54 bei den UCA Open Comway, AR Central Arkansas

3. Dies bedeutet neue persönliche Bestzeit und gleichzeitig Kreisrekord





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17. DM Medaille für Meyer

Ein erfolgreiche Wochenende von den starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Erfurt. Wie im vergangen Jahr kam Elisabeth Meyer gleich mit zwei Medaillien von den nationalen Titelkämpfen zurück. Nach einem beherzten Rennen über 800m landete sie hier in 3:14,28 Minuten auf dem Bronzerang. Über 400m hatte sie das Glück all ihre Konkurrentinnen am Start vor sich zu haben. So konnte sie sich bis zur Auflösung der Kurvenvorgabe gut orrientieren. "Nachdem ich überholt habe, habe ich gedacht, jetzt nur noch durchziehen!" Gedacht, getan! So stürmete sie mit Saisonbestleistung von 85 Sekunden zu Silber. Besonders bemerkenswert ist, dass es sich bei der gewonnenen Silbermedaille um die 17. Podiumsplatzierung bei Deutschen Meisterschaften handelt. Ebenso zufrieden, wenn auch ohne Edelmetall, trat Hans Meyer mit zwei 5. Plätzen die Heimreise an. Erlaufen hat er sich diese über 3000m in sehr guten 13:08 Minuten und über 800m in 3:00,04 Minuten.
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Platz zwei im Nationaltrikot für Majtie Kolberg

Qualifiziert durch ihren Sieg bei den deutschen Meisterschafen in Halle an der Saale, durfte Majtie dieQualifiziert durch ihren Sieg bei den deutschen Meisterschafen in Halle an der Saale, durfte Majtie die Farben Deutschlands beim Ländervergleich gegen Italien und Frankreich vertreten.
Bei ihrem Zweiten Einsatz im deutschen Nachwuchsteam ging in diesem Jahr die Reise nach Nantes in Frankreich. Die junge Mannschaft erreichte nach dem Sieg im Vorjahr den zweiten Platz mit 171.5 Punkten in der Gesamtwertung. Die meisten deutschen Punkte gingen auf das Konto der U 20-Athletinnen, die in der weiblichen Jugend als beste Nation in der Ergebnisliste stand.

Zum guten Abschneiden trug dabei auch Majtie Kolberg von der LG Kreis Ahrweiler bei. Zusammen mit Sophia Volkmer (TV Wetzlar) sorgte sie für einen Doppelsieg für die deutsche Nationalmannschaft. Nach einem taktischen Rennverlauf, der auch durch viele Positionskämpfe gekennzeichnet war, lief Kolberg nach 2:14,03 hinter Sophia Volkmer (2:13,53) ins Ziel.
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Majtie Kolberg Deutsche U20-Hallenmeisterin

Nach einer großartigen kämpferischen und taktischen Leistung wurde Majtie Kolberg von der LG Kreis Ahrweiler Deutsche Jugend-Hallenmeisterin über 800 m in 2:09,98 min. Mit einem Wimpernschlag von zwei hundertstel Sekunden Vorsprung überquerte sie die Ziellinie. Im Jahr 2017 hatte sie bereits zwei Mal Silber in der Halle und im Freien gewonnen. Nach dem Majtie Kolberg 2014 Deutsche U16-Meisterin über 800 m geworden war, folgte jetzt in Halle an der Saale die Fortsetzung der Erfolgsstory. Am Samstag galt es für die 18jährige Schülerin zunächst, sich für das Finale am Sonntag zu qualifizieren. Das gelang ihrnach 2:14,97 min souverän. Sie lief im zweiten Vorlauf kräftesparend hinter Lena
Posniak (LAC Erfurt), die mit 2:08 min die schnellste Zeit einer Jugendlichen in diesem Jahr vorzuweisen hatte, als Zweite ins Ziel. Im ersten Vorlauf hatten Nele Weßel (SCC Berlin) und Sophia Volkmer (TV Wetzlar) angedeutet, dass sie bei der Titelvergabe ein ernsthaftes Wörtchen mitreden wollen.

Im Finale übernahm dann Lina Hanich (LC Paderborn) die Führung. Dahinter lag Majtie meist an zweiter Stelle. Als die Paderbornerin bei 500 m die Innenbahn etwas frei macht, nutzte Majtie Kolberg ihre Chance und zog an der Paderbornerin vorbei. Dann folgte eine ganz spannende letzte Runde. Sophia Volkmer griff schon vor der letzten Kurve an, konnte aber nicht überholen. Sie versuchte es dann erneut auf der Zielgeraden und näherte sich bedrohlich. Majtie stürzte sich ins Ziel und rettete damit den Vorsprung von wenigen Zentimetern. Ihr Knie wies danach schmerzhafte Hautabschürfungen auf – doch die Freude nach diesem dramatischen Rennen überwog bei Weitem.

Am gleichen Wochenende trat Raphael Jüris für das Team des Leichtathletikverbandes Rheinland beim Euro-Cross im Luxemburgischen Diekirch an. Nach seinem Rheinland-Pfalz Meistertitel war dies auch sein erster Start im Trikot des Verbandes. Die Athleten fanden eine 2.900m lange tiefgefrorene Strecke mit vielen Anstiegen und sogar Treppen vor. Daher wurde auf Spikes verzichtet. In dem international stark besetzten Rennen, erzielte Raphael insgesamt den 7. Platz und konnte in seiner Altersklasse sogar Platz 2, hinter dem Luxemburger Carré, belegen.
Mit diesem guten Ergebnis freut sich Raphael schon auf sein nächstes Rennen, bei den Rheinland-Straßenlauf-Meisterschaften über 5km in Niederfischbach.
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Majtie Kolberg verpasste nur kanpp den Endlauf

Bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften „bei den Großen“ in der Dortmunder Körnig-Halle belegte die U20-Athletin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) im dritten Vorlauf über 800 m in 2:13,43 min den zweiten Rang. Leider reichte die Zeit nicht, um sich für den Endlauf der sechs besten erwachsenen Läuferinnen zu qualifizieren. Nur die Siegerinnen und weitere drei Zeitschnellste dürfen im Finale antreten. So qualifizierten sich in der Westfalenmetropole aus dem ersten Vorlauf die ersten drei, aus dem zweiten Vorlauf die ersten beiden Läuferinnen und aus dem dritten Vorlauf nur die Siegerin – und nach den Vorleistungen favorisierte - Rebecca Ackers (Leverkusen) für den Endlauf.
Vor einer Woche hatte Majtie Kolberg bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen über 400 m mit 57,01 min als Dritte bei den Frauen ihre gewachsene Unterdistanzleistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
Am nächsten Wochenende stehen nun die Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 in Halle an der Saale auf dem Terminkalender. Dort trifft Majtie auf die schnellsten Gleichaltrigen Deutschlands.
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Majtie Kolberg mit DM-Norm

Als Zweite der (offenen) NRW-Frauenmeisterschaften qualifizierte sich in der Dortmunder Körnig-Halle die Jugendliche Majtie Kolberg mit 2:10,66 min über 800 m für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen, die in zwei Wochen ebenfalls in Dortmund stattfinden. Für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften war das Lauftalent der LG Kreis Ahrweiler durch ihre Freiluftbestmarke, die sie als Deutsche Jugend-Vizemeisterin über 800 m mit 2:06,94 min erzielte, bereits qualifiziert.

Da für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen aber nur Hallenleistungen anerkannt werden, musste Majtie die Norm von 2:13,00 min in der Westfalenmetropole angreifen. Normalerweise sollte diese Zeit für sie kein großes Hindernis darstellen. Da sie aber seit Mitte der Woche über Infektanzeichen klagte, war der Ausgang ungewiss. Die 18-jährige löste diese Aufgabe aber hinter der neun Jahre älteren Rebecca Ackers (Bayer 04 Leverkusen) souverän. Rebecca Ackers gewann vor einem Jahr bei den „Deutschen“ in der Halle über 800 m Bronze.

Nächste Woche bestreitet Majtie Kolberg bei den „Süddeutschen“ über 400 m einen Unterdistanztest, bevor es dann zu den „Deutschen“ geht.
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Nur ein Podestplatz unterm Hallendach

Da liegt noch etwas Arbeit vor den Athleten der LG Kreis Ahrweiler für die jetzt gestartete Hallensaison. 6 Athleten traten am Wochenende bei den Rheinland-Pfalzmeisterschaften in Ludwigshafen an, um die Marschroute für die nächsten Wettkämpfe festzulegen. Herausgesprungen, im wahrsten Sinne, ist dabei lediglich ein Podestplatz, für die wieder zur LG Kreis Ahrweiler zurückgekehrte Tokessa Zinn, mit 5,15m im Weitsprung der U20. An Medaillen alleine ist die Leistung der LG in Ludwigshafen jedoch nicht zu bewerten. So stürmte Raphael Jüris in seinem ersten Jahr in der U16 über 800m gleich auf Platz 6 und unterbot in 2:19,72 Minuten gleich seine Bestzeit aus der vergangenen Freiluftsaison. Nick Nachtsheim schrammte mit dem 4. Platz in 8,87 Sekunden über 60m Hürden der U20 nur knapp an einer Medaille vorbei. Die Mehrkämpferin Arinna Elong Selkis konnte ihren Lauf über 60m Hürden in 9,73 Sekunden für sich entscheiden un belegte in der Endabrechnung Platz 7. Über die flachen Sprintstrecke und auf den Mittelstrecken ist jedoch noch Potential für Verbesserung.
Am kommenden Samstag geht es zu den Bezirksmeisterschaften im Crosslauf. Hier werden knapp 30 Athleten der LG in allen Altersklassen alles für einen guten Saisoneinstieg geben.

Weitere Ergebnisse aus Ludwigshafen: mU20: 200m Nick Nachtsheim 24,15 Sek. Pl. 9; 3000m Leon Schenke 10:16,87 Min. Pl. 7; wU20: 200m Tokessa Zinn 28,17 Sek. Pl. 10; Kugel Tokessa Zinn 9,00m Pl. 11; wU18: 800m Hanna Hogen 2:54,93 Min. Pl. 5
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Götte und Kolberg mit Ehrennadel des DLV

Nick Nachtsheim auf dem Weg in die Deutsche Bestenliste
Die ersten Titelkämpfe der neuen Leichtathletiksaison haben schon stattgefunden, doch trotzdem lohnt sich nochmal der Blick zurück. Vier Athleten der LG Kreis Ahrweiler haben sich 2017 in der nationalen Spitze etabliert. Allen voran Majtie Kolberg, die sich mit ihrer Fabelzeit von 2:06,94 Minuten nicht nur in die Geschichtsbücher des Kreis Ahrweiler eingetragen hat. Mit dieser Zeit rangiert sie in der Deutschen Bestenliste der U20 auf Platz 4 und findet sich darüber hinaus auch noch in der U23 und bei den Frauen in den Top 20 wieder. Dafür erhält sie zurecht die goldene Ehrennadel des DLV. Ganz nebenbei lief sie auch über 400m in die Top 50. Der nächste Athlet mit einer goldenen Ehrung war wesentlich länger auf der Rundbahn unterwegs. Über 5000m und 10000m der U23 konnte sich Jonas Götte 2017 erheblich steigern. Die 5000m absolvierte er in 14:52,69 Minuten und damit Platz 19. Noch ein paar Ränge nach vorne ging es über 10000m in 32:11,02 Minuten und Rang 12. Ab der kommenden Saison wird Götte für die LG Eintracht Frankfurt auf Bestzeitenjagd gehen, wofür ihm die Verantwortlichen der LG alles Gute wünschen. In der Altersklasse U18 schafften es Madleina Jahner und Nick Nachtsheim in die Deutsche Bestenliste. Jahner lief die 800m in 2:15,96 Minuten und sicherte sich damit PLatz 31. Mit 10 Hürden auf der Laufbahn sprintete Nachtsheim auf Platz 49. Für die 110m Hürden benötigte er lediglich 15,13 Sekunden.
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Saisonstart für die Leichtathleten

Zwei Optionen eröffnen sich den Leichtathleten der LG Kreis Ahrweiler im Winter. Zum einen die Fokussierung auf die Hallenmeisterschaften oder der Kampf über Stock und Stein bei den Crossläufen. Beide Varianten haben auf jeden Fall ihre Reiz. Nachdem die Senioren ihren Saisoneinstieg in Düsseldorf in der Halle absolvierten, gab auch die erfolgreichste Athletin des vergangenen Jahres aus dem Kreis Ahrweiler ihren Einstand in die 2018er Saison. Beim Ländervergleichskampf in Ludwigshafen zwischen Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg, Lothringen, Elsass und der Champagne gab Majtie Kolberg eine erste Visitenkarte ihres Leistungsvermögens ab. Bei ihrem ersten 1.500-m-Wettkampf schlug sich die 18jährige 800-m-Spezialistin als schnellste Jugendliche im Frauenfeld beachtlich. Nach 4:41,32 min wurde sie Sechste. Sie unterbot damit die Norm für die Deutschen U20-Hallenmeisterschaften um vierzehn Sekunden. In den nächsten Wochen wird Majtie Kolberg sich aber wieder verstärkt den kürzeren Strecken zuwenden. In Dortmund wird sie bei den Offenen NRW-Meisterschaften über 800 m und in Sindelfingen bei den Süddeutschen Meisterschaften über 400 m antreten.

Aber auch die Crossläufer scheuen die Konkurrenz nicht. Der Nachwuchs wird einen ersten Test Anfang Februar bei den Bezirksmeisterschaften in Koblenz absolvieren, um dann zwei Wochen später bei den Rheinland-Pfalz Crossmeisterschaften um die Titel mitkämpfen zu können.

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